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Rennberichte

Team «Hörmann» und Alberto Marengo die Sieger des Tour de Suisse-Cups – In Grenchen wurden Gewinner geehrt

Die Einzelwertung des diesjährigen Tour de Suisse-Cups wurde von Alberto Morengo (Mitte) vor Gordian Banzer (rechts) und Jan-André Freuler gewonnen. - Foto: Neli Widmer

Im Swiss-Velodrom von Grenchen wurden die Gewinner des diesjährigen Tour de Suisse-Cups der ASOC, der Vereinigung der Radsport-Veranstalter, geehrt. Bei den Mannschaften schwang erstmals das vom früheren Profi Kurt Steinmann geleitete Team «Hörmann» obenaus. Die Einzelwertung wurde eine Beute des Italieners Alberto Marengo.

Der Tour de Suisse-Cup der nationalen Elite-Teams umfasste in dieser Saison neun Rennen. Erstmals wurde das Mannschaftsklassement vom Team «Hörmann» gewonnen. Hörmann holte 631 Punkte und schwang damit um rund 180 Punkte vor der Mannschaft «Equipe Exploit-Gooah Bikes» (452 Punkte) und «Roth-Akros» (411 Punkte) obenaus. Dieser Erfolg freute den sportlichen Leiter, den früheren Profi Kurt Steinmann: «Wir sind mit Hörmann seit 16 Jahren auf nationaler Ebene beim Radsport dabei. Seit 14 Jahren stehe ich dem Team als Leiter vor. Erstmals hat es nun zum Gewinn dieser Jahreswertung gereicht». Hörmann vermochte als einziges Team in allen neun Wertungsläufen zu punkten.

Alberto Marengo gewinnt Einzelwertung

In der Einzelwertung tauchte ein neues Gesicht auf. Der erstmals in einem Schweizer Elite-Team startende Italiener Alberto Morengo holte sich mit 205 Punkten vor dem Liechtensteiner Gordian Banzer (164 Punkte) und Jan-André Freuler (160 Punkte) den Sieg. Morengo vermochte in sieben der neun Läufe des Cups in den Punkterängen zu klassieren. Pech hatte er am Rennen von Steinmaur: Beim Start wurde Morengo bei einer Kollission die Schuh-Schnalle abgerissen. Er musste das Rennen deshalb bereits 100 Meter nach dem Start aufgeben. Trotz dieses Pechs war ihm am Schluss der Sieg in der Einzelwertung nicht zu nehmen. Das Team «Hörmann» vermochte als einzige Mannschaft zwei Fahrer unter die ersten Zehn der Einzelwertung zu bringen. Gordian Banzer wurde Zweiter, Timo Güller Fünfter. Auf den Rängen elf bis 16 findet man fast nur Fahrer des Siegerteams: Simon Brühlmann (11.), Yves Lütolf (14.), Justin Paroz (15.) und Lukas Rüegg (16.) klassierten sich als weitere «Hörmänner» knapp hinter den Top-Ten. Diese Ausgegelichenheit führte letztendlich dazu, dass «Hörmann» sich erstmals den Sieg in der Teamwertung sichern konnte.

Gratulationen und Auszeichnung

Bei der Siegerehrung im Velodrome Suisse in Grenchen durften die Sieger die Glückwünsche von ASOC-Präsident Andreas Wild entgegennehmen. Graziella Wild sorgte mit der Verteilung der Preise dafür, dass die Sieger nicht nur mit Glückwünschen nach Hause gehen mussten. Wie von Andreas Wild, dem Präsidenten der Vereinigung der Radsportveranstalter ASOC zu erfahren war, wird es auch in der Saison 2018 einen Tour de Suisse-Cup geben. Mit der Weiterführung des Cups soll weiter zur Förderung des Spitzenradsportes auf nationaler Ebene beigetragen werden.

Zum Siegerteam gehören nicht weniger als vier Aargauer. Neben Sven Uhlmann (Safenwil) und Lukas Schnider (Kölliken) fuhren 2017 auch der Fricktaler Jonas Weiss (Sulz) und der Zurzibieter Timo Güller (Döttingen) in der Siegermannschaft. Mit dem Liechtensteiner Gordan Banzer war Güller der beste Punktesammler des Siegerteams. Zum Teamerfolg steuerte Güller 157 Punkte bei. In der vom Italiener Alberto Marengo gewonnenen Einzelwertung wurde Güller damit Fünfter. Das beste Resultat gelang dem Zurzibieter im Heimrennen in Gippingen, wo er im Juni auf den zweiten Rang fuhr. «Ich hoffe, ich kann mich in der nächsten Saison nochmals steigern», blickt Güller bereits auf die Saison 2018 voraus. Viel hält von ihm hält auch sein sportlicher Leiter Kurt Steinmann: «, Wenn Güller Fortschritte macht wie bisher, sind ihm auch im nächsten Jahr gute Resultate zuzutrauen». Güller und Weiss werden auch nächstes Jahr für «Hörmann» fahren. Die beiden andern Aargauer Uhlmann und Schnider beenden ihre Rennfahrer-Karrieren. «Hörmann» möchte in der Saison 2018 wiederum den Tour de Suisse-Cup gewinnen. «Einfach wird dies nicht. Von den bisherigen Fahrern sind nächstes Jahr nur noch deren vier im Team. Dazu kommen vier Fahrer, die neu in die Elite-Kategorie aufsteigen. Obwohl sie sich zuerst ans höhere Niveau gewöhnen müssen, bin ich jedoch zuversichtlich, dass auch nächstes Jahr ein gutes Abschneiden möglich ist», hofft Timo  Güller.

Die Teamwertung des diesjährigen Tour de Suisse-Cups ging erstmals an die Mannschaft “Hörmann”. Darüber freuen sich deren sportlicher Leiter Kurt Steinmann und ASOC-Präsident Andreas Wild.

Bikerinnen und Fricktaler brillieren auf der Bahn

Während es Jonas Weiss und Timo Güller in Grenchen bei einer Ehrenrunde auf dem Strassenvelo bewenden liessen, starteten bei den insgesamt vier Schweizer Meisterschaften einige Aargauerinnen und Aargauer. Am besten zogen sich dabei die Frauen aus der Affäre. Aline Seitz (Buchs) holte sich gleich zwei Medaillen: Im Scratch wurde sie Zweite, im Punktefahren Dritte. Sie kommt ebenso wie die zweifache Meisterin Andrea Waldis (Goldau) und die zweite Aargauerin Michelle Andres (Hägglingen), die in beiden Meisterschaftsrennen Vierte wurde, vom Mountain-Bike. Robin Ender (Sulz) bestritt die Schweizermeisterschaft im Mannschaftsfahren und die Madison-Meisterschaft der Männer. Zu Spitzenrängen reichte es ihm allerdings nicht. Besser machte es Vereinskollege Cyrill Steinacher. Der Junior aus Sulz bestritt die Nachwuchsrennen. Diese wurden zwar nicht als Meisterschaftsrennen gewertet. In allen Rennen hielt Steinacher vorne mit. Das beste Ergebnis gelang dem Sulzer Nachwuchsmann im Ausscheidungsfahren, wo er Zweiter wurde und damit den Sprung aufs Podest schaffte.

ASOC-Präsident Andreas Wild (links) im Interview mit Ex-Bahnweltmeister Franco Marvulli, der zusammen mit Christian Rocha Rennabend und Preisverteilung in Grenchen moderierte.

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