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Cyclocross-Radquer

EKZ Cross Tour Aigle – Schweizer reisen selbstbewust nach Aigle

Die Premiere der EKZ CrossTour im letzten Jahr in der Romandie war ein Erfolg. Erstmals stoppte die Schweizer Radquerserie im französisch sprechenden Teil der Schweiz. Aigle bot eine spannende, schnelle und kompakte Strecke rund um den Hauptsitz des Weltradsportverbandes UCI. Der Präsident der EKZ CrossTour, Christian Rocha, blickt zurück: „Es war ein sehr grosser und wichtiger Schritt für den gesamten Schweizer Radquersport, dass die CrossTour vor einem Jahr erstmals in Aigle Halt machte. Damit zeigten wir, dass es bei uns im Radquer keinen Röstigraben gibt.“

Vier Schweizer, eine Schweizerin

So sind es denn in den Elite-Kategorien auch hauptsächlich Deutschschweizer Fahrer, die am Sonntag mit dem Podest oder gar mit einem Sieg liebäugeln. Bei den Herren hat der letztjährige Gesamtsieger Marcel Wildhaber mit seinem Sieg in Bern die Gesamtführung knapp vor Nicola Rohrbach, dem Zweiten in Baden, übernommen. Auch Simon Zahner und Lukas Flückiger, auf Platz drei und vier in der Gesamtwertung, gehören zu den Mitfavoriten beim Rennen rund ums Centre Mondial du Cyclisme.

Bei den Frauen hofft die Schweizer Meisterin Jasmin Egger-Achermann mit einem Platz unter den besten drei. An Aigle hat Egger-Achermann beste Erinnerungen. Genau hier holte sie sich im Vorjahr ihren ersten internationalen Podestplatz nach ihrer Mutterschaftspause. Dies war der Beginn einer unglaublichen Podiumsserie, die mit dem Gewinn ihres siebten Meistertitels im Januar 2017 endete.

Favoritenrolle tragen andere

Die Bürde der Favoriten haben jedoch andere zu tragen. Bei den Frauen startet die Tschechin Pavla Havlikova als Gesamtführende der CrossTour und Titelverteidigerin in Aigle. Dazu ist erstmals die Britin Helen Wyman an der CrossTour zu Gast. Wyman ist 9-facher britische Meisterin, zweifache Europameisterin und WM-Dritte im Jahr 2014.

Bei den Elite Herren steigt der Deutsche Meister Marcel Meisen als grosser Gejagter ins Rennen. Meisen siegte im letzten Jahr in Meilen und ist die amtierende Weltnummer 9.

Über diese Ausgangslage freut sich insbesondere der lokale OK-Präsident Laurent Dufaux: „Es ist toll, dass die Schweizer mittlerweile als Mitfavoriten und nicht mehr nur als Aussenseiter bei der EKZ CrossTour antreten. Dies zeigt, wie sehr der Radquersport in der ganzen Schweiz im Aufwärtstrend ist,“ zeigt sich Dufaux vorfreudig auf die Leistungen der heimischen Athleten. Dufaux fügt aber an, dass Schweizer Podestplätze am Sonntag keinesfalls eine Selbstverständlichkeit seien.

Dufaux: „Gesamtpakete der EKZ CrossTour ist uns wichtig“

Für Dufaux und sein zwölfköpfiges Komitee stehen aber bei weitem nicht nur die Eliterennen im Fokus: „Das Gesamtpaket der CrossTour ist uns wichtig: Breitensport am Morgen, danach die Nachwuchskategorien, dann die Kids-Cross-Rennen und zum Ende die Profis. Wir sind glücklich, dass wir damit gut fahren und deutlich mehr Anmeldungen als bei der Premiere im letzten Jahr haben“, erklärt Dufaux erfreut.

Kurz vor Anmeldeschluss waren über 350 Athleten gemeldet. Nachmeldungen sind am Sonntag vor Ort, bis eine Stunde vor dem Start, jeweils möglich. Der Renntag startet um 9 Uhr. Die Elite Rennen stehen um 14:00 Uhr (Frauen) und 15:15 Uhr (Männer) auf dem Programm.

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