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Cyclocross-Radquer

Die EKZ Cross Tour macht am Sonntag zum erstenmal in der Bundesstadt halt – Das Ziel ist ein Weltcuprennen 2018 in Bern

Im Jahre 2014 war der seit sieben Jahren in Bern wohnhafte frühere Radrennfahrer Christian Rocha, der Initiant der beliebten EKZ Cross Tour mit dem Radquer Rennen dem Badener Süper Cross  auf der Baldegg als Startrennen, dass er 2011 in seiner früheren Heimat ins Leben rief. Nun kommt es an diesem Sonntag zur ersten Auflage einer Rad Quer Veranstaltung  in seiner Wahlheimat des Int. Quer rund um das Freibad Weyermannshaus.

Bild: Simon Zahner, OK-Präsi Christian Rochat und OK-Mitglied Sepp Freiburghaus – Foto: Christian Staehli

von Manfred Dysli

In den 70 er und 80 er Jahren war das Radquer in der Schweiz in. In der Zeit des fünffachen Weltmeisters Albert Zweifel mit den unzähligen Duellen mit Peter Frischknecht, dem Vater der Mountainbike Legende Thomas Frischknecht gab es  jeweils über 30 grosse Rad Quer Veranstaltung in der Schweiz mit zum Teil bis zu 15 000 – 20 000 Zuschauer. Und praktisch an jedem Sonntagabend strahlte das Schweizer Fernsehen zur besten Sendezeit Filmbeiträge über die Erfolge der Schweizer Morastspezialisten aus. Vor 22 Jahren im Jahre 1995 holte sich der Solothurner Dieter Runkel als letzter Eidgenosse in Eschenbach SG den Weltmeister Titel bei den Profis und damit das begehrte UCI Regenbogentrikot. Direkter Nachfolger des damaligen Bäckerjungen  aus Obergösgen wurde der Niederländer Adrie van der Poel, der Schwiegersohn des ewigen zweiten Raymond Poulidor aus Frankreich. Vor zwei Jahren im Tschechischen Tabor wurde Mathieu Van der Poel, der Sohn von Adrie als jüngster Fahrer der Geschichte im Quer mit 20 Jahren ebenfalls Profi Weltmeister. In den letzten zwanzig Jahren blieben dann die ganz grossen Erfolge der Schweizer Querspezialisten aus und damit nahm auch das Intresse des Schweizer Publikum an dieser attraktivsten Rad Disziplin mit einer Stunde Renndauer massiv ab, und damit gab es von Winter zu Winter immer weniger Quer Veranstaltungen im Land, ganz im Gegensatz zu Belgien und Holland, wo dieser Sport immer wie mehr florierte und heute bei normalen Int. Rennen immer und immer wieder 20 000 – 30 000 Fans anzieht. Bei den letztenzwei Weltmeisterschaften in Belgien in Koksijde und in Heusden-Zolder wurden gar über 60 000 Fans an den zwei Renntagen gezählt. Ein Grund, dass der Rad Quer Sport in der Schweiz seine Popularität einbüsste ist zeichnete sich in den 90 er Jahren bei der Einführung des Weltcup ab. Denn nur zwei Eidgenossen konnten bisher im Weltcup auf höchster Stufe jubeln. Dieter Runkel gewann zwei Rennen in Tschechien und Thomas Frischknecht in den 90 erJahren einmal in Holland.

Seit der Einführung des Süper Cross in Baden 2011 und der Lancierung der EKZ Cross Tour in Baden drei Jahre später ist das Niveau in der Schweiz wieder gestiegen. So kamen an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Bieles,Lux mit dem Zürcher Routinier Simon Zahner ( 9.) dem Solothurner Severin Sägesser ( 14.) und dem jetzt im Kanton Zug wohnhaften Baselbieter Nicola Rohrbach (15.) gleich drei Schweizer in die Top 15 in der Elitekategorie. Dazu kam die grosse Waadtländer Nachwuchs Hoffnung Loris Rouiller bei den Junioren auf den vierten Rang. Mit dem ersten Radquer in der Bundeshauptstadt auf einer attraktiven 2,8 km langen Rundstrecke rund um das Freibad Weyermannshaus im Westen von Bern hat Christian Rocha, der zusammen mit dem besten Schweizer an der diesjährigen Weltmeisterschaft Simon Zahner (9.) und dem MTB-EM dritten von 2013 im Eliminator Sprint auf  dem Berner Bundesplatz die Präsentierung durchführte noch andere Pläne. “ Wir haben uns für 2018 bei der UCI für die Durchführung eines Weltcup Rennen beworben. Das wäre das erste seit 2010 in Aigle, während das letzte Weltcup in der Deutschen Schweiz in Wetzikon im Jahre 2005 stattfand. Wir hoffen nun dass wir den Zuschlag für 2018 bekommen. Der Stichtag ist der 1.

Dezember 2017.“ war von Christian Rocha zu hören. Und der Gemeinderat und Sicherheitsdirektor der Stadt Bern Reto Nause versprach den Organisatoren an der Medienkonferenz schon in diesem Jahr seine Hilfe.“

Die Stadt Bern unterstützt die Veranstaltung mit 20 000 Franken und dem Erlass der Gebühren rund um das grösste künstlich angelegte Schwimmbecken Europas in der Velostadt Bern.“ wie er betonte. Und Christian Rocha sprach vom zweiten EKZ Cross Tour Event der Saison

2017/2018 von einem Testevent für den Weltcup.“ Hier können wir wertvolle Erfahrungen sammeln. Unser Konzept ist aber nicht nur auf den Spitzensport ausgelegt, sondern auch für den Breitensport und dem Nachwuchs inc. Kids. So haben wir auch ein Cross für alle und das Kids Cross im Programm. Dazu bieten wir für die Zuschauer auch ein Streetfood-Festival und eine Expo an.“ so der erfahrene OK-Präsi und Speaker Rocha. Im Eliterennen der Frauen gibt es vier Siegesanwärterinnen. Die siebenfache Schweizer Meisterin Jasmin Egger-Achermann trifft dabei auf die WM dritte von 2015, die französin Lucie Chainel und die tschechische Spitzenfahrerin Pavla Havlikova. Dazu bestreitet die Mountain Bike Weltmeisterin dieses Jahres von Cairns(Aus) , die Rheintalerin Jolanda Neff ihr ersten Rad Quer in dieser Saison. In der Elitekategorie der Männer nimmt die Weltranglisten Nummer 5 Corné van Kessel, der am letzten Sonntag beim zweiten Weltcuprennen der Saison

2017/2018 in den USA zweiter geworden war die Poleposition ein. Der Niederländer wird dabei von den Schweizer Simon Zahner, Marcel Wildhaber, Severin Sägesser,Nicola Rohrbach und dem früheren zweifachen Quer Schweizer Meister und MTB WM sechste von Cairns Lukas Flückiger aus Wynigen BE heraus gefordert werden.Mit dabei sind auch die zwei französische Spitzenfahrer Francis Mourey und Steve Chainel und der Deutsche Sascha Weber. ( mdy)

 

Die Schweizer Profi Weltmeister im Radquer

5 x Albert Zweifel ( 1976,1977,1978,1979 und 1986)

1 x Pascal Richard ( 1988)

1 x Dieter Runkel (1995)

 

Veranstaltungsseite: https://ekz-crosstour.ch/Bern/

 

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