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Jon Izaguirre Insausti gewinnt in Morzine

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23.07.2016 18:40:21 Der Spanier Jon Izaguirre Insausti gewinnt in Morzine die vorletzte Etappe der TdF 2016 vor Jarlinson Pantano und Vincenzo Nibali.

Im Gesamtklassement behielt Chris Froome das gelbe Trikot und wir morgen zum dritten Mal als Sieger in Paris einfahren.   Mehr...


Romain Bardet gewinnt als erster Franzose bei der TdF 2016

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22.07.2016 19:49:24 Auf der 19. Etappe der TdF 2016 feiert der Franzose Romain Bardet den ersten französischen Etappensieg. Er siegt solo vor J. Rodriguez und Alejandro Valverde.

Der Gesamtleader Chris Froome stürzte in der Abfahrt der vorletzten Erhebung dieses Tages und kam mit einem dick verbundenen Knie aufs Podium, um das Maillot Jaune überzuziehen.   Mehr...


Chris Froome fährt seine Gegner in Grund und Boden

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21.07.2016 19:41:34 Chris Froome zeigt seine Überlegenheit auch beim EZF von Sallanches - Megeve. Er siegt mit 21'' vor Tom Dumoulin und weiteren 12'' vor Aru und Porte.

Im Gesamtklassement führt er nun mit 3'52'' vor Mollema und 4'16'' vor Yates.

Bester Schweizer ist weiterhin Sebastian Reichenbach auf Platz 13 mit nun 12'40'' Rückstand.   Mehr...


Fabian Lienhard gibt der Jubiläumssaison Glanz - Neuer km-Rekord und vierter Sieg am Burgger Abendrennen

Beim neunten Abendrennen holte sich Fabian Lienhard (Mitte) zuerst den km-Rekord, dann vor Timo Güller (rechts) und Timon Rüegg auch den Sieg im Hauptrennen.  Foto: Neli Widmer Beim neunten Abendrennen holte sich Fabian Lienhard (Mitte) zuerst den km-Rekord, dann vor Timo Güller (rechts) und Timon Rüegg auch den Sieg im Hauptrennen. Foto: Neli Widmer

21.07.2016 16:55:00 

Der 22jährige Fabian Lienhard aus Steinmaur verlieht der Jubiläumssaison «50 Jahre Brugger Abendrennen» Glanz. Bei hochsommerlichem Wetter holte sich Lienhard am Mittwoch zum vierten Male in dieser Saison den Sieg. Damit nicht genug: Er verbesserte den seit dem Jahre 2010 von David Jansen gehaltenen km-Rekord um zwei Sekunden.

Bei idealem, vor allem windstillen Wetter, trat Lienhard zur Rekordfahrt an. Mit einer in allen teilen optimalen Fahrt gelang es dem Zürcher Unterländer, den seit dem Jahre 2010 von David Jansen inne gehaben Rekord im km-Zeitfahren um ziemlich genau zwei Sekunden zu verbessern. Hatte die bisherige Bestzeit, gefahren von Jansen am 23. Juni 2010 bei 1:10,2 gelegen, schraubte Lienhard am Mittwoch die Rekordmarke nun auf 1:08:06. Das entspricht einer Geschwindigkeit von  52,6 km/h. Lienhard freute sich über diese Rekordverbesserung: «Es war schon lange mein Ziel, diesen km-Rekord zu verbessern. Bisher klappte es jedoch nicht. Am Mittwoch hat nun alles gestimmt.Es gab im Schachen kein Wind, die Temperatur war ideal und auch meine Fahrt war gut». Lienhard benutzte bei seiner Rekordfahrt ein normales Strassenrennvelo, das er einzig hinten mit einem Scheibenrad windschlüpfriger gemacht hatte. Lienhard war der Meinung, er hätte auf der Gegengerade Mühe gehabt, das Tempo hoch zu halten. Von aussen betrachtet sah es allerdings gerade anders aus: Zwischen den Kurven zwei und drei des von den Zuschauern in allen Teilen einsichtbaren Rundkurses im Geissenschachen Brugg schien Lienhard seiner Fahrt den für die Rekordverbesserung notwendigen Schub geben zu können. 

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17. Etappe Tour de France Bern – Finhaut/Emosson VS - Der Russe Ilnur Zakharin gewinnt die Bergetappe in Finhaut - Emosson VS

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20.07.2016 19:03:55 Der russische TdR Sieger aus dem Jahre 2015 gewinnt solo mit einem Vorsprung von 55'' auf den Etappensieger von Culoz Carlinson Pantano und dem Leader im Bergpreisklassement Rafal Maijka.Als bester Schweizer klassierte sich im Tagesklassement der Einheimische Steve Morabito auf Platz 9. Im Gesamtklassement bleibt Chris Froome auf Platz 1. Er baute seinen Vorsprung auf den zweiten im Gesamtklassement Bauke Mollema auf 2'27'' aus.Als bester Schweizer rangiert auf Platz 13 Sebastian Reichenbach mit einem Rückstand von 10'19''.   Mehr...


103. Tour de France - Weltmeister Peter Sagan gewinnt auch in Bern

Tour de France 2016 2 Kilometer vor dem Zeil beim Berner Bärengraben - An der Spitze des Feldes Peter Sagan - Foto: Werner Jacobs Tour de France 2016 2 Kilometer vor dem Zeil beim Berner Bärengraben - An der Spitze des Feldes Peter Sagan - Foto: Werner Jacobs

19.07.2016 07:31:44  Der Slowakische Strassen Weltmeister Peter Sagan gewann die 16. Etappe der 103. Tour de France von  Moirans-en-Montagne im französischen Jura über 209 Km nach Bern. Vier Jahre nach der letzten Schweizer Etappenankunft der Grande Boucle im Hauptort des Jurassischen Bezirk Ajoie in Porrentruy die vom Franzosen Thiebaut Pinot gewonnen wurde machte die grösste Rad Rundfahrt der Welt erstmals in der Bundestadt halt. Bern ist damit die 13. Stadt oder Ort in der Schweiz wo die Tour de France wo eine Etappenankunft auf dem Programm steht. Nachdem Ruhetag in Bern wird Finaut-Emosson in den Walliser Alpen die 14. Schweizer Station der dritt- grössten Sportveranstaltung der Welt sein. Und in diesem Jahr ist die Schweiz insgesamt zum 24. Mal Gastgeber der Tour de France. Und 1982 fand gar der Tour Start im Fussball verrückten Basel statt .    Mehr...


Jarlinson Pantano gewinnt für IAM an der TdF 2016

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17.07.2016 19:03:14 Der Kolumbianer Jarlinson Pantano gewinnt im Zweiersprint einer Fluchtgruppe gegen Rafal Majka und gewinnt nach der TdS auch an der TdF seine Etappe.

Als bester Schweizer klassierte sich Sebastian Reichenbach auf dem hervorragenden 4. Platz. Er verbesserte sich damit im Gesamtklassement auf Platz 14.

An der Spitze blieb alles unverändert.   Mehr...


Vierter Etappensieg von Mark Cavendish

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16.07.2016 18:54:58 Der Brite Mark Cavendish gewinnt auch in Villars Les Dombes. Er siegt vor Kristoff und Sagan und feiert damit seinen insgesamt 30. Etappensieg bei der Tour de France.

Leader bleibt unverändert Christopher Froome.

Der Schweizer Mathias Frank musste aus gesundheitlichen Gründen (Magenprobleme) ^während der heutigen Etappe die Tour aufgeben.   Mehr...


Brugger Abendrennen - Fabian Lienhard gewinnt zum dritten Male - Zweitschnellstes Abendrennen der Jubiläumssaison

Starkes Abendrennen-Quartett (von links): Manuel Zobrist wurde Dritter und übernahm damit die Spitze in der Saisonwertung, Fabian Lienhard, Claudio Imhof, Matthias Stirnemann  - Foto: Neli Widmer Starkes Abendrennen-Quartett (von links): Manuel Zobrist wurde Dritter und übernahm damit die Spitze in der Saisonwertung, Fabian Lienhard, Claudio Imhof, Matthias Stirnemann - Foto: Neli Widmer

15.07.2016 22:58:00 

Beim Abendrennen dieser Wochekam Fabian Lienhard (Steinmaur) zum dritten Saisonerfolg. Das achte Abendrennenwar das zweitschnellste der Jubiläumssaison 2016.

Immer wenn der Aspirant aufeinen Platz im BMC-Team am Start ist, wird in Brugg schnell gefahren. FabianLienhard führt die Liste der schnellsten Rennen in der Jubiläumssaison an. DerDritte der diesjährigen Schweizermeisterschaft der «Elite national» hattebereits das Rekordrennen vom 1. Juni gewonnen. Damals war mit 48,539 km/h dasschnellste je an einem Brugger Abendrennen gemessene Stundenmittelheruntergespult worden.

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Tom Dumoulin gewinnt das Zeitfahren bei der TdF

Sabine Zwicky Sabine Zwicky

15.07.2016 19:34:25 Der Niederländer Tom Dumoulin gewinnt überlegen das EZF bei der TdF 2016 vor dem Leader Christopher Froome und Nelson Olivera.

Im Gesamtklassement führt nun Froome mit 1'47'' vor Mollema und 2'45'' vor Adam Yates. Nairo Quintana belegt Platz 3 mit 2'59'' Rückstand.   Mehr...


Thomas de Gendt gewinnt die verkürzte Etappe auf den Mont Ventoux

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14.07.2016 20:05:03 Der Belgier Thomas de Gendt gewinnt die auf 178Km verkürzte Etappe beim Chalet Reynard statt auf dem Mont Ventoux.
Zweiter wurde sein Landsmann Serge Pauwels und Dritter Daniel Navarro.

Trotz eines Defektes blieb Christopher Froome Leader und baute seinen Vorsprung sogar noch aus.

Bester Schweizer auf Platz 21 wurde Sebastien Reichenbach.   Mehr...


Mannschaftsfahrer wieder in Sulz zu Gast - Als Vierer und als Paare unterwegs

Stark fuhr der Vierer um den früheren Sechstageprofi Christian Weber (Spreitenbach/Zweiter von vorne). Dieses Team erzielte mit 47,5 km/h das schnellste in Sulz gefahrene Stundenmittel - Foto: August Widmer Stark fuhr der Vierer um den früheren Sechstageprofi Christian Weber (Spreitenbach/Zweiter von vorne). Dieses Team erzielte mit 47,5 km/h das schnellste in Sulz gefahrene Stundenmittel - Foto: August Widmer

11.07.2016 22:42:00 

Sulzbei Laufenburg war gestern wieder Schauplatz des FricktalischenMannschaftsfahrens. Mit 57 Mannschaften und Paaren durfte sich dasTeilnehmerfeld sehen lassen.

Für dasMannschaftsfahren wurde einmal mehr die bewährte 28,5 km lange Rundstrecke vonSulz über Laufenburg hinauf durchs Rheintal bis zum Wendepunkt in Leibstadt undwieder zurück nach Sulz gewählt. Diese Rundstrecke ist für einMannschaftsfahren bestens geeignet. Das Verkehrsaufkommen ist an einemSonntagmorgen nicht allzu gross und die nahezu flache Strecke lässt hohe Tempizu. Je nach Stärkeverhältnis musste die Strecke von den Fahrern ein-, zwei-oder dreimal absolviert werden. Von den Teilnehmern wurden nicht nur die schöneStrecke, sondern auch die gute Streckensicherung und die Begleitung von jederMannschaft durch ein Motorrad gelobt. Diese Massnahmen trugen dazu bei, dassdas Rennen ohne Stürze durchgeführt werden konnte. 

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Mark Cavendish zum Dritten

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07.07.2016 18:52:15 Der Sprintkönig der diesjährigen TdF ist ganz klar Mark Cavendish. Er stellt seine Sprintkollegen ohne ein Augenzwinkern in den Schatten. Heute gewann er klar vor Marcel Kittel und Daniel Mclay.

Im Gesamtklassement gab es keine Änderungen   Mehr...


Manuel Zobrist holt sich zum zweiten Mal den Sieg - Die Brugger Abendrennen starteten in die zweite Hälfte

Das siebte Brugger Abendrennen wurde von Manuel Zobrist, Jan van Berkel und Sepp Christen (von vorne/in dieser Reihenfolge) dominiert.  - Bild: Neli Widmer Das siebte Brugger Abendrennen wurde von Manuel Zobrist, Jan van Berkel und Sepp Christen (von vorne/in dieser Reihenfolge) dominiert. - Bild: Neli Widmer

07.07.2016 12:51:09 

Die Brugger Abendrennen sind am Mittwoch nach einem einwöchigen Unterbruch in die zweite Saisonhälfte gestartet. Die Abendrenn-Saison dauert noch bis am 10. August und umfasst nun noch fünf Prüfungen. Im siebten Abendrennen holte sich Manuel Zobrist (Rupperswil) den Sieg.

Zobrist hatte bereits das zweite Brugger Abendrennen für sich entschieden. Nachdem der Rupperswiler in den beiden vergangenen Jahren bei den Junioren mehrmals gewonnen hatte, gelang ihm am Mittwoch nun der zweite Erfolg im Hauptrennen. Zobrist gehörte in dem über 60 Runden führenden Rennen einer Dreierspitze an, die sich schon in der ersten Rennhälfte alleine auf Punktejagd gemacht hatte. Zobrist holte zusammen mit dem Triathleten Jan van Berkel und dem früheren Elite-Meister Sepp Christen dabei so viele Punkte, die ihnen letztendlich die drei ersten Plätze einbrachten. Die drei Spitzenfahrer kamen allerdings gleichwohl nicht ganz weg. Sie wurden nach Rennhälfte vielmehr von einem ersten Verfolgerfeld wieder gestellt. Zobrist wagte in der Endphase nochmals einen Vorstoss, der ihm dann endgültig den Sieg einbrachte.

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Greg van Avermaet gewinnt in Le Lioran und übernimmt gelb

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06.07.2016 19:08:17 Der Belgier Greg van Avermaet gewinnt nach einem Antritt am vorletzten Berg solo in Le Lioran vor seinem Landsmann Thomas de Gendt und dem Polen Rafal Majka.

Mit dem Etappensieg übernahm er auch das Leadertrikot von Peter Sagan. Als bester Schweizer klassiert sich im Moment Sebastien Reichenbach (IAM) mit eine Rückstand von 5'28'' auf Platz 20.   Mehr...


Kittel gewinnt in Limoges

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05.07.2016 18:59:25 In einer Milimeter Entscheidung gewinnt der Deutsche Marcel Kittel seine erste Etappe an der diesjährigen TdF vor dem Franzosen Brian Coquard und dem Slowakischen Leader Peter Sagan.

Leader bleibt auch nach der heutigen Etappe Peter Sagan.   Mehr...


Mark Cavendish gewinnt auch in Angers

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04.07.2016 20:26:54 Der Brite Mark Cavendish ist in Topform. Im Schlusssprint bezwingt er seine Widersacher Greipel, Coquard und den Leader Sagan auf den letzten Metern und holt seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen TdF.   Mehr...


Peter Sagan gewinnt in Cherbourg und übernimmt zum ersten Mal gelb

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03.07.2016 19:18:57 Der Slowakische Weltmeister Peter Sagan gewinnt in einem Bergaufsprint vor Julian Alaphilippe und Alejandro Valverde.

Damit übernimmt er zum ersten Mal in seiner Karriere Gelb.   Mehr...


Mark Cavendish siegt zum Auftakt der TdF 2016

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02.07.2016 19:25:49 Der Brite Mark Cavendish gewinnt den ersten Massensprint in Utah Beach vor dem Deutschen Marcel Kittel und dem Weltmeister aus der Slowakei Peter Sagan.

In einer hektischen Etappe stürzte unter anderem der Mitfavorit Alberto Contador. Auch im Zielsprint gab es einen Sturz in den diverse Fahrer verwickelt wurden.   Mehr...


Rad Bergrennen Rüttenen SO –Balmberg - Lucien Besancon im Sprint erfolgreich - Mit Jeff Campbell testete auch ein Kanadischer Eishockey Profi die Form

Tagessieger Lucien Besancon  (Foto: Benno Kohler)     Tagessieger Lucien Besancon (Foto: Benno Kohler)

02.07.2016 05:12:19 Mit 45 Rennfahrer aus 7 Nationen konnte der VMC Aarwangen bei seinem 8,5 km langen Bergrennen vom Fussballplatz in Rüttenen auf den Balmberg, der allen Kategorien offenstand einen neuen Teilnehmer Rekord vermelden. Bei guten Wetterbedingungen gewann der für das Balsthaler Sporthus Team angetretene frühere Mountain Biker Langstreckenspezialist Lucien Besancon aus Safenwil AG den Sprint um den Tagessieg gegen den Seeländer Triathleten Sami Götz. Dritte wurde der Deutsche Hobbyfahrer Janosch Wintermantel,der in der Grenchner Fahrradfabrik BMC angestellt ist mit 25 Sekunden Rückstand. Die schnellste Zeit des Tages stellte allerdings der Nordwestschweizer Emanuel Müller aus Muttenz mit 23:32. auf Der für den VC Peleton Basel angetretene Müller konnte allerding sein Handicap auf die drei schnellsten Hobbyfahrer nicht wettmachen.   Mehr...


Rad Strassen SM in Martigny - IAM Doppelsieg bei den Profis durch Fumeaux vor Lang

Elite-International-Podium: Pirmin Lang (links 2.), Jonathan Fumeaux (Schweizermeister 2016), Steve Morabito (rechts, 3.) - Foto: Werner Jacobs Elite-International-Podium: Pirmin Lang (links 2.), Jonathan Fumeaux (Schweizermeister 2016), Steve Morabito (rechts, 3.) - Foto: Werner Jacobs

26.06.2016 19:54:26 Bei den Schweizer Rad Strassenmeisterschaften in Martigny VS feierte der28 jährige Unter Walliser IAM Cycling Profi  Jonathan Fumeaux seinen bisher grössten Triumpf in seiner Karriere. Als Solosieger wurde er mit 44 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Pirmin Lang erstmals Schweizer-Meister. Der frühere Radquer Spezialist Pirmin Lang gewann den Sprint einer zwölfer Verfolgergruppe um die restlichen Medaillen vor dem zweiten Walliser und FDJ Profi Steve Morabito und Titelverteidiger Danilo Wyss vom BMC Racing Team, der diesmal als vierter leer ausging. Für den in Conthey rund 20 km von Martigny entfernt wohnhaften bisherigen IAM Helfer Jonathan Fumeaux war es erst der dritte Sieg auf höchster Stufe, und dies in einem ausgesprochenen spannenden Rennen mit zahlreichen Attacken.   Mehr...


Rad Strassen SM in Martigny - Doris Schweizer schafft das Double - Nicole Hanselmann gewinnt Silber

SM2016-Podium Elite-Frauen - Nicole Hanselmann (2. links), Doris Schweizer (Mitte, Schweizermeisterin 2016), Jutta Stienen (3. rechts) - Foto: Werner Jacobs SM2016-Podium Elite-Frauen - Nicole Hanselmann (2. links), Doris Schweizer (Mitte, Schweizermeisterin 2016), Jutta Stienen (3. rechts) - Foto: Werner Jacobs

26.06.2016 18:56:35 Bei der Rad Strassen Schweizer Meisterschaft in Martigny VS schaffte die 26 jährige Solothurnerin Doris Schweizer das Double. Nach ihrem Triumpf am Mittwoch in Martigny doppelte die nun seit 2 Monaten in Olten wohnhafte Hägendorfer Spitzenfahrerin erstmals das Double in dem sie nach 2013 in Satigny GE das Double schaffte. Die seit dieser Saison für die aus Kalifornien stammende US-Amerikanische Equipe fahrende Doris Schweizer war die aktivste der vier Spitzenfahrerinnen, die in der dritten von sechs Runden die dreier Vorhut mit den beiden Fricktaler Zwillingsschwester Martina und Sandra Weiss und die Jurassische Rad Quer Spezialistin Lise-Marie Henzelin ein-und überholt hatte. In der letzten Runde machte dann Schweizer in der ersten von beiden Steigungen alles klar als sie ihre drei Fluchtgefährtinnen am Berg stehen liess und schliesslich drei Jahre nach ihrem ersten Schweizer Meister Titel im Strassenrennen zum zweiten Mal das Rot-Weisse Meister Trikot mit dem Schweizerkreuz eroberte. Mit 44 Sekunden Rückstand auf ihre ehemalige Bigla Teamkollegin gewann die Spurtstarke Fehraltdorferin Nicole Hanselmann Silber und die Zürcherin Jutta Stienen Bronze, während für die Baselbieterin Marcia Eicher nur die Medaille en Chocolat übrig blieb.” Ich freue mich natürlich über meinen 2. Schweizer Meister Titel. Ich drückte heute von Anfang an vor allem am Berg auf das Tempo. Und sah dabei dass ich hier stärker war als die anderen. Deshalb attackierte ich in der letzten Runde an der ersten Steigung,um vor allem einem Endspurt aus dem Wege zu gehen. Es war aber heute wegen dem starken Wind nicht so leicht und die zweite Abfahrt nach Fully etwas gefährlich und heikel.” sagte die Tempofeste Doris Schweizer als erstes nach ihrem Solosieg am Rhoneknie in Martigny. Doris Schweizer die 2011 ihren ersten Schweizer Meistertitel in der Frauen Elitekategorie bei der Berg Meisterschaft errungen hatte und dann 2013 zum ersten Mal Strassen Schweizermeisterin in Satigny GE geworden war, hatte vor drei Jahren das Double nur knapp verpasst, das ihr nun im Wallis gelungen ist. “ Im Zeitfahren wurde ich mit nur einer Sekunde Rückstand auf Patricia Schwager zweite. Damals ärgerte ich mich weil ich kurz nachdem Start bei einem Kreisel in die falsche Richtung gefahren bin.” Heute kann Doris Schweizer nach ihrem Triumpf in Martigny lachen. Trotzdem Doris Schweizer schon seit Jahren nicht mehr für das EKZ Racing Team fährt, schreibt nach wie vor der Hägendorfer Erfolgstrainer Kurt Bürgi für Doris Schweizer , die Trainingspläne. Und auch ihr Freund der frühere Bahn-und Strassenfahrer Kilian Moser fuhr mehrere Jahr für das Team von Kurt Bürgi. Auf das nächste Rennen angesprochen erzählt Doris Schweizer, deren grosses Saisonziel die erste Strassen Europameisterschaft der Elite mitte September in Nizza ist weiter.” Ab nächsten Freitag,1. Juli fahre ich den Giro Rosa d Italia der Frauen.” Am ersten Tag findet der 2 Km lange Prolog in Gaiarine in der Nähe von Treviso statt. Dann geht es über 9 Etappen zum Endziel nach Verbania in die Nähe der Schweizergrenze.”`(mdy)   Mehr...


Weber und VMC Gansingen die Hauptsieger - Bei den Abendrennen ist Halbzeit

Das sechste Abendrennen der 50. Saison wurde von Christian Weber (Mitte) vor Reto Streda (links) und Sepp Christen gewonnen - Bild: Neli Widmer Das sechste Abendrennen der 50. Saison wurde von Christian Weber (Mitte) vor Reto Streda (links) und Sepp Christen gewonnen - Bild: Neli Widmer

25.06.2016 10:29:00 

Bei den Abendrennen ist Halbzeit 

Mit der sechsten Prüfungerreichten die Brugger Abendrennen in der Jubiläumssaison 2016 am Mittwoch Halbzeit. In der Hauptkategorie kam der frühere Sechstage-Profi Christian Weber(Spreitenbach) zum Sieg. Das Clubrennen wurde eine Beute der Fricktaler-Vereine. Gansingen gewann vor Wittnau und Kaisten.

Im Hauptrennen fehlten wegen der gleichentags stattfindenden Schweizermeisterschaft im Einzelzeitfahren einige der Tenöre, die im bisherigen Saisonverlauf vorne dabei gewesen waren. So kam nicht unerwartet, dass am Schluss gleich drei nur noch in Brugg aktive fahrende frühere Spitzenfahrer vorne waren. Der frühere Sechstage-Profi Christian Weber(Spreitenbach) hatte in der Endphase mit Reto Streda (Muhen) einen Vorstoss gewagt und holte sich letztendlich mit zwölf Punkten Vorsprung den Sieg.

 

Weber führt Gesamtwertung an

 

 Für Weber war dies der 13. Sieg im Brugger Schachen.    Mehr...


Macht die Tour de Suisse bald wieder im Kanton Solothurn Stopp ?

Bild Harry Kunz dem Britischen Bahn Weltmeister und Olympiasieger Geraint Thomas - Photo: Christian Staehli Bild Harry Kunz dem Britischen Bahn Weltmeister und Olympiasieger Geraint Thomas - Photo: Christian Staehli

24.06.2016 12:40:11  Am letzten Sonntagabend ging die 80. Tour de Suisse,die während neun Tagen bei misslichen Wetter Bedingungen durch alle vier Sprachregionen und durch das Nachbarland Oesterreich rollte mit dem Triumpf des 22 jährigen Kolumbianer Miguel Angel Lopez Moreno in Davos zu Ende. Für die kommende 81. Schweizer Landes Rundfahrt im Jahre 2017 gaben die Organisatoren am Schlusstag bereits einige Eckdaten bekannt. So startet die viertgrösste Landes Rundfahrt der Welt zum dritten Mal in Serie im Kanton Zug,diesmal in Cham, wo die zwei ersten Etappen in Szene gehen werden. Mit La Punt, Zernez, Villars sur Ollon, Bex VD und zum dritten Mal in Serie Sölden im Oesterreichischen Oetztal sind also schon sechs Stationen fix. Wie  Tour de Suisse Generaldirektor Olivier Senn bestätigte dürfte die Tour de Suisse schon bald wieder im Kanton Solothurn Station machen.” Wir sind mit Solothurn in Verhandlung und auf gutem Weg. Ich glaube aber eher dass wir noch nicht 2017 in der Region Solothurn halt machen werden . Aber 2018 oder 2019 sollte es klappen. “ Der aus Derendingen stammende Harry Kunz ,der seit 2015 als Bereichsleiter Werbekolonne Mitglied des Tour de Suisse OK ist, und in diesem Jahr zum 21. Mal bei der Schweizer Landes Rundfahrt,  nach einem zwei Jährigen Unterbruch in den Jahren 2013 und 2014 dabei ist wurde noch konkreter.Harry Kunz, der in der Werbekolonne der damaligen Volksbank einstieg und dann auch in der gleichen Funktion als Chef bei Feldschlösschen  und am Schluss für Würth tätig war sagte zu den Solothurner Plänen. “ Ich würde gerne einen der zwei Hubs in Solothurn und Umgebung organisieren. Das kommt erst 2018 oder 2019 in Frage.” Zuletzt fand 1999 in Solothurn mit dem Franzosen Laurent Jalabert als Sieger und 2003 in Egerkingen und 2007 in Olten beide Male mit Fabian Cancellara als Sieger das Prolog Zeitfahren dreimal innert acht Jahren im Kanton Solothurn statt. Zwischen 1969 und 1990 war nicht weniger als sechs  Mal das legendäre 12 km lange Berg Zeitfahren von der Solothurner Kantonsschule auf dem Programm der Tour de Suisse bei dem der verstorbene Solothurner Hans Stampfli der lokale Organisator war.Harry Kunz erzählte am Schlusstag der 80. Jubiläums Tour von seinem Projekt in der Ambassadorenstadt.” Am liebsten hätte ich im Zusammenhang mit der neuen Gondelbahn auf den Weissenstein eine Ankunft auf dem Solothurner Hausberg. Ich habe aber gehört, dass das nicht allen Leute passt, weil die Strecke von Oberdorf auf den Weissensteil sehr steil ist.” Harry Kunz, der während der Fussball EM auch für das Public Viewing in der Solothurner Rythalle zuständig ist, kann sich aber auch nach 28 Jahren Unterbruch eine Rückkehr auf die Balmberg Einzel Zeitfahrerstrecke vorstellen. Mit Hermann Springel, Be, Joaquim Agostino,Por, Michel Polentier,Be, Beat Breu,Sz, Phil Andersen,USA und zuletzt Eric Breuking aus den Niederlanden  zieren sechs ehemalige bekannte Radprofis die Siegerliste des Kampfes gegen die Uhr am Balmberg. (mdy)       Mehr...


Schweizer Meisterschaft im Einzel Zeitfahren in Martigny - Zehnter Streich für Fabian Cancellara im Kampf gegen die Uhr Olympia Aus für Stefan Küng nach schwerem Sturz Olympia

Siegerehrung SM 2016 Einzelzeitfahrenen 1. Cancellara, 2. Hollenstein, 3. Schir - Foto: Christian Staehli Siegerehrung SM 2016 Einzelzeitfahrenen 1. Cancellara, 2. Hollenstein, 3. Schir - Foto: Christian Staehli

22.06.2016 22:07:06 Bei der Schweizer Meisterschaft im Rad Einzel Zeitfahren in Martigny VS feierte der Zeitfahrer Olympiasieger von Peking und viermaliger Weltmeister dieser Sparte der Ittiger Fabian Cancellara ein Jubiläum. Der Tour de Suisse Gesamtsieger von 2009 gewann auf seiner Abschiedstournee im Unterwallis den zehnten Schweizer Meistertitel in seiner Spezial Disziplin. Im 41 km langen Meisterschaftsrennen kam es nicht zum erwarteten Dreikampf zwischen Fabian Cancellara vom Trek-Segafredo Team und den beiden BMC Spitzenfahrer Silvan Dillier und Stefan Küng. Der Aargauer Silvan Dillier, der wie Cancellara am letzten Sonntag wegen einer Erkrankung in der Tour de Suisse Schluss Etappe von La Punt nach Davos nicht mehr gestartet war gab Forfait. Und der einzige überig gebliebene Gegner der Leader des Olympia Bahn Vierer Stefan Küng stürzte in der ersten von zwei Runden in der Abfahrt nach Charrat schwer und musste so das Rennen verletzt aufgeben, und ins Spital eingeliefert werden. 
Laut einer Medienmitteilung seines BMC Team brach sich Küng bei seinem zweiten schweren Sturz innerhalb von 13 Monaten das linke Schlüsselbein und das linke Becken, und muss nun mindestens vier-sechs Wochen pausieren. Damit muss der 22 jährige Thurgauer wohl auf sein grosses Ziel die Olympischen Spiele in Rio verzichten, wo er den Schweizer Bahnvierer am Fuss des Zuckerhut zu einer Medaille führen wollte. Ein Spezialist wird nun in St. Gallen abklären, ob Stefan Küng operiert werden muss, Bereits im vorletzten Giro musste Stefan Küng nach einem Sturz mit einer Fraktur des neunten Brustwirbel sich in Spitalpflege begeben. Kurz vor seinem Verhängnis vollen Sturz rund nach acht Kilometer wies Küng rund 8 Sekunden Rückstand auf den grossen Favoriten Fabian Cancellara auf. Schliesslich gewann Fabian Cancellara in 53:12 Min. und dem hohen Stundenmittel von 46,240 km/h) seinen zehnten Meistertitel im Zeitfahren mit 1:20 Min. Vorsprung vor Reto Hollenstein vom Schweizer IAM Cycling Team. Hollenstein war nur zweieinhalb Sekunden schneller als der neue Schweizer Meister der Nationalen Elite Théry Schir. Der für das Hägendorfer EKZ Racing Team fahrende Lausanner sicherte sich so zwei Medaillen die Bronze Medaille im Overallklassement und die Goldmedaille und das Meister Trikot in der Nationalen Elite.   Mehr...


Gewinnt Fabian Cancellara seinen 10. SM Titel im Zeitfahren? In Martigny bekommt es der Ittiger mit Dillier und Küng zu tun

20.06.2016 21:01:00  Gewinnt Fabian Cancellara seinen 10. SM Titel im Zeitfahren ?   An der am Sonntag in Davos zu Ende gegangenen 80. Jubiläums Tour de Suisse traten sowohl der neunfache Zeitfahrer Schweizer Meister Fabian Cancellara(Trek Segafredo Team) und der letztjährige Schweizer Meister im Kampf gegen die Uhr Silvan Dillier) nicht mehr zur Mini Schlussetappe über 57,3 km über den Flüela an. Der vierfache Zeitfahrer Weltmeister und Olympiasieger von Peking 2008 Fabian Cancellara hatte diesen Entscheid bereits am Vortag nach dem für ihn enttäuschenden 3. Rang im 16,6 km langen Zeitfahren hinter dem Spanier Jon Izaguirre und dem Gesamtsieger  Miguel  Angel Lopez Moreno (Kol) verkündigt. Nun kommt es am Mittwochabend in Martigny zum Kampf um den Schweizer Meister Titel im Zeitfahren. Fabian Cancellara strebt nun nach dem Startverzicht im Vorjahr in Chàlet à Gobet (VD) im letzten Rennjahr seiner erfolgreichen Karriere den zehnten Schweizer Meister Titel im Unterwallis im Kampf gegen die Uhr an. Spielverderber könnten aber Titelverteidiger Silvan Dillier sein, der beim diesjährigen Giro d Italia Prolog in Apelddorn,NL nur zwei Sekunden auf den Grippe geschwächten Berner verloren hatte, der in Holland beim Giro Start dadurch nur achter geworden war. Der dritte Mann der Ambitionen auf das Rot-Weisse Meistertrikot mit dem Kreuz angemeldet hat ist der Thurgauer Stefan Küng, der in Rio bei den Olympischen Spielen im Schweizer Bahn Mannschaftsfahren starten wird. Beim besagten Giro Auftakt in Holland hatten sich Cancellara und Küng zum letzten Mal in einem Zeitfahren duelliert. Stefan Küng wurde in Apeldoorn nach einem Sturz in einer Rechtskurve nach 5 Rennminuten nur 34. Unter den zehn gemeldeten Fahrer der Kategorie Elite International die 41 Km zurück zulegen haben sind auch der beste Schweizer der diesjährigen Tour de Suisse der Zuger Martin Elmiger und Tom Bohli und der letztjährige SM-zweite Reto Hollenstein gemeldet.  Bei den Frauen  ist die Solothurnerin Doris Schweizer aus Hägendorf die Titelverteidigerin auf dem 20,5 km langen coupierten Parcours.Am Sonntag,26. Juni 2016 werden in Martigny die Titel im Strassenrennen der Männer und Frauen vergeben. Im Eliterennen der Männer wird Danilo Wyss vom BMC Racing Team versuchen seinen Titel aus dem Vorjahr in Steinmaur zu verteidigen. Im Frauenrennen startet aber die Strassen Schweizer Meisterin von 2015 die Weltranglisten erste im Mountain Bike und Europameisterin Jolanda Neff nicht im Wallis. Die Weltklasseathletin des Stöckli Pro Team aus Thal SG geht am gleichen in Laissac,Fr bei der Mountain Bike Weltmeisterschaft im Marathon auf Medaillenjagd. ( mdy)                    Mehr...


80. Tour de Suisse - Der Kolumbische IAM Fahrer Jarlinson Pantano gewinnt die Schluss Etappe in Davos - Miguel Angelo Lopez Moreno wird als erster Kolumbianer Gesamtsieger

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19.06.2016 23:10:24  Auch bei der neunten und letzten Etappe der Tour de Suisse im Bündnerland spielte das schlechte Wetter Kapriolen. Nachdem es um 10 Uhr auf dem 2315 m hohen Albulapass regnete und das Thermometer 0 Grad Celsius anzeigte verkürzte der Veranstalter in Absprache mit Vertreter der Fahrer und Team und der UCI die Distanz von 117,7 km auf 57,3 km. So wurde in La Punt kurz nach 16.00 Uhr zum grossen Finale mit dem 2383 hohen Flüelapass als Haupthindernis gestartet. Auf den letzten 3 Kilometer vor dem Bergpreis riss der Kolumbische Leader Miguel Angel Lopez Moreno vom Astana Team aus und gewann so die letzte Bergpreiswertung der 80. Tour de Suisse. Neun Kilometer vor dem Ziel schlossen dann in der Abfahrt ins Landwassertal Tejay Van Garderen(BMC/USA), der Kolumbianer Jarlinson  Pantano  vom Schweizer IAM Team, der Russe Sergej Chernetski und der Gesamtdritte Jon Izaguirre aus Spanien zum Leader auf. So kam es auf der Davoser Talstrasse unmittelbar vor dem Eisstadion des Hockey Club Davos zum finalen Sprint in dieser aussergewöhnlichen Schweizer Landes Rundfahrt mit sieben verschiedenen Leader. Den Sprint um den Tagessieg gewann der 27 jährige Jarlinson Pantano aus Cali, der nach der Aufgabe seines Teamkollegen Matthias Frank in der Schweizer IAM Equipe die Rolle des Kapitän übernahm vor dem Russen Sergey Chernetski und dem Spanier Jon Izaguirre. Dies war der erste Sieg nach fünf Jahren für Pantano , als er eine Etappe der Kolumbien Rundfahrt für sich entschieden hatte. Erstaunlich ist dabei, dass das Schweizer IAM Cycling Team nach der Verkündigung, dass es ende Jahr aufgelöst wird, plötzlich von Sieg zu Sieg fährt. Jarlinson Pantano  stiess damit noch in der Gesamtwertung vom fünften auf den vierten Gesamtplatz nach vorne. Grosser Sieger der Jubiläum Tour de Suisse wurde der 22 jährige Südamerikanische Astana Fahrer Miguel Angelo Lopez Moreno nach seinem vierten Platz im Sprint der letzten Etappe. Er ist damit der erste Kolumbische Sieger am World Tour Event , der Tour de Suisse. 1987 war sein Landsmann Fabio Parra als dritter für den ersten Podestplatz eines Kolumbianers überhaupt an der Tour de Suisse verantwortlich gewesen. Zudem ist Miguel Angelo Lopez Moreno der zweitjüngste Gewinner in der Geschichte der viertgrössten Landes Rundfahrt der Welt. Nur der Tscheche Roman Kreuziger war bei seinem Triumpf im Jahre 2008 noch 3 Monate jünger gewesen. Miguel Angelo Lopez Moreno ist neben dem Tschechischen Weltmeister und World Tour Leader Peter Sagan der einzige Rennfahrer, der das Maillot Jaune nicht nach einem Tag wieder abgeben musste, die fünf anderen Leader inc. der Schweizer Prologsieger Fabian Cancellara, der zur Schluss Etappe nicht mehr antrat, mussten das begehrte Leader Trikot jeweils nach 24 Stunden wieder abgeben. Bester Schweizer war auf der 57,3 km langen Mini Etappe von La Punt nach Davos der Emmentaler Marcel Wyss als 39. mit 5:54 Min. Rückstand auf den Tagessieger. Sein IAM Teamkollege der Zuger Martin Elmiger verteidigte das Schweizer Leadertrikot mit der gleichen Zeit als 43. mit Erfolg. Nico Brüngger vom Solothurner Rot Team folgte als drittbester Schweizer als 47.mit 6:01 Min. Rückstand. Neben Fabian Cancellara trat auch der Schweizer Meister im Zeitfahren Silvan Dillier vom BMC Racing Team nicht mehr zur Schluss Etappe an. Beide werden am kommenden Mittwoch zusammen mit Stefan Küng an der Schweizer Meisterschaft im Zeitfahren in Martigny um das Schweizer Meister Trikot kämpfen. Für den Top Favoriten Fabian Cancellara wäre es der zehnte Schweizer Meister Titel im Kampf gegen die Uhr. Von den 176 gestarteten Fahrer aus 22 Equipen beendeten 126 Athleten die diesjährige Tour de Suisse. Erstaunlich das in der zweiten UCI Division beheimatete Roth Team brachte alle acht gestarteten Rennfahrer ins Ziel. Auf der Schluss Etappe gaben noch 4 Fahrer auf, darunter auch der ehemalige Strassen Weltmeister Philippe Gilbert vom US-Amerikanisch Schweizerischen BMC Team. Das Bergpreis Trikot gewann der Holländer Antwan Tolhoek und das Punkteklassement der Argentinnier Maximilliano Richez. Die Mannschaftswertung wurde eine Beute der Russischen Equipe Katjuscha. Das BMC Team folgte auf Platz drei und das IAM Cycling Team auf Rang fünf.(mdy)      Mehr...


Deutscher Sieg durch Jonas Tenbruck - Rundstreckenrennen Steinmaur bei Sonnenschein und Regen

Siegerpodest Kat. Elite in Steinmaur - Foto: Werner Jacobs Siegerpodest Kat. Elite in Steinmaur - Foto: Werner Jacobs

19.06.2016 23:05:00 

Vom Deutschen Jonas Tenbruck wurde das Rundstreckenrennen von Steinmaur in der Elite-Kategorie gewonnen. Beiden Frauen schlug die unverwüstliche Marcia Eicher im Endspurt Nicole Hanselmann.

Das zum vierten Male vom VC Steinmaur organisierte Rundstreckenrennen war ein ständiges Auf und Ab. Dies nicht nur, weil die 5,4 km lange Rundstrecke mit Start und Ziel in Obersteinmaur inder Egg eine saftige Steigung beinhaltete. Sondern auch, weil das Wetter ständig zwischen Sonnenschein und Regen wechselte. Mit diesen Wetterschwankungen vermochten die Fahrerinnen und Fahrer unterschiedlich umzugehen.

 

Eicher gewinnt bei den Frauen

 

Bei den Frauen meisterte Marcia Eicher (Allschwil), die älteste Fahrerin im Feld, die wechselnden Witterungsbedingungen am Besten. Die 46-jährige Architektin, die die Mutter der meisten ihrer Gegnerinnen sein könnte, war in Steinmaur vor Jahresfrist hinter Jolanda Neff Zweite der Strassenmeisterschaft geworden. Am Sonntag zog sie beim Rundstreckenrennen, das man auch Revanche der letztjährigen Schweizermeisterschaft bezeichnen könnte, mit Nicole Hanselmann (Wetzikon) davon.Dieses Duo hatte am Schluss einen Vorsprung von mehr als einer Minute auf die Drittplatzierte, die Deutsche Dorothee Lorch, und mehr als sechs Minuten auf die übrigen Konkurrentinnen. Im Endspurt liess sich Eicher nicht zweimal bitten. Sie hielt ihre letzte Begleiterin in Schach und holte sich den Sieg. Nachdemdie im Moment verletzte Riccarda Mazzotta zu Saisonbeginn die Aargauer Challenge in Rüfenach gewonnen hatte, bescherte Eicher dem Team «BH» in Steinmaur nun einen weiteren Sieg auf nationaler Ebene. 

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Tour de Suisse Bilanz - Die schwerste Tour de Suisse seit vielen Jahren

19.06.2016 23:02:55  Vor dem Startschuss zur letzten Etappe der 80. Tour de Suisse, die wegen dem schlechten Wetter verkürzt wurde und nicht geplant über den Albula Pass führte hielten die Organisatoren (Infront Rigier) eine Bilanz Medienkonferenz ab. Bei der ersten Bilanz der spannenden Tour de Suisse mit sieben Leader in den ersten acht Tagen sprach der Generaldirektor der Schweizer Rundfahrt Olivier Senn über eine gelungene Veranstaltung.” Das ist das zweite Jahr in dieser Zusammensetzung mit Kurt Betschart und David Loosli und mir.Alles ist bisher gut gelaufen. Und trotz dem schlechten Wetter wie noch nie, ist alles gut gelaufen. Wir mussten bis auf die heutige verkürzte Etappe nie eine Streckenänderung vornehmen.  Unglaublich war auch jeden Tag trotz den schlechten Wetterbedingungen der grosse Zuschauer Aufmarsch. “ war die erste Analyse des Chef der Schweizer Landes Rundfahrt. Der frühere Radprofi David Loosli lobte besonders den gelungen Start Auftakt mit dem elften Etappensieg von Fabian Cancellara beim Prolog Zeitfahren in Baar ZG. “ Dann kam der Krankheits bedingte Verzicht auf die Fortsetzung der Tour de Suisse vom Schweizer Mitfavoriten Matthias Frank. Aber im grossen und ganzen bin ich mit der sehr schwierigen Tour  von der Topografie und trotz dem schlechten Wetter her gesehen, sehr zufrieden. Schliesslich gab es fast an jedem Tag einen Leader Wechsel. Und vor dem spannenden Finale über 57 Km von La Punt nach Davos liegen die ersten fünf Fahrer nur 52 Sekunden auseinander.”Zum Abschluss gab Kurt Betschart noch einige Details über die 81. Tour de Suisse im Juni 2017 bekannt, die wieder durch alle vier Sprachregionen des Landes rollen soll.” Der Start wird wieder im Kanton Zug, diesmal in Cham mit einem Prolog Zeitfahren und einem Rundstreckenrennen am ersten Wochenende frei gegeben. Als Etappenorte sind schon La Punt,Zernez,Villars sur Ollon ,Bex und zum dritten Mal Sölden im Oesterreichischen Oetztal fix. Noch nicht bekannt ist das Programm am zweiten Wochenende und eine mögliche Etappe im Tessin.” war vom früheren Urner Weltklasse Sechstage-und Bahnfahrer Kurt Betschart zu hören. ( mdy)     Mehr...


Miguel Angel Lopez Moreno gewinnt die 80. Jubiläums TdS

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19.06.2016 18:56:28 Miguel Angel Lopez Moreno gewinnt mit einem Vorsprung von 12'' die 80. TdS vor dem Spanier Jon Izagirre Insausti und 18'' vor dem Franzosen Warren Barguil.

Die 9. Etappe, die infolge des schlechten Wetters auf 57 Km verkürzt wurde, gewann der Kolumbianer Jarlinson Pantano des Schweizer IAM Teams


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80. Tour de Suisse - Cancellara wird dritter im Einzel Zeitfahren in Davos und gibt die Tour auf. Ion Izaguirre (Esp) Tagessieger und Miguel Angel Lopez Moreno aus Kolumbien der siebte Leader in acht Tagen.

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18.06.2016 18:53:46 Das 16,8 km lange Einzel-Zeitfahren in Davos und zugleich achte Etappe der Tour de Suisse gewann der Spanier Ion Izaguirre, der Prologsieger der diesjährigen Tour de Romandie in La Chaux-de-Fonds mit 18 Sekunden Vorsprung vor dem neuen Leader Miguel Angel Lopez Morena aus Kolumbien und 19 Sek vor dem vierfachen Weltmeister im Zeitfahren und Olympiasieger in Peking Fabian Cancellara. 
Der als erster gestartete Pole Maciej Bodnar führte das Zwischenklassement des 16, 8 km langen Zeitfahren in Davos der höchsten Stadt Europas an, ehe ihn der seine letzte Tour de Suisse bestreitende Ittiger Fabian Cancellara mit der neuen Bestzeit von 21:50,90 Min. als 40. gestarteter Fahrer ablöste. Fabian Cancellara konnte dann 1 Stunde und 44 Minuten auf den zwölften Erfolg bei einer Tour de Suisse hoffen, ehe ihn der als viert-letzter gestartene Spanier Jon Izaguirre mit der neuen Bestzeit von 21.31,53 Min. von der Spitze verdrängte. Kurz darauf verdrängte der bisherige Gesamtzweite, der erst 22-jährige Kolumbier Miguel Angel Lopez Moreno vom Astana Team mit 21:49,30 Min. Fabian Cancellara noch auf den dritten Platz. Der amtierende Weltmeister im Zeitfahren der Weissrusse Vasil Kiryienka kam mit 43 Sekunden Rückstand auf Izaguirre nur als 13. ins Ziel. 
Während der aus dem auf über 2600 Meter über Meer kommende Kolumbier aus Pesca Boyaca nach der Eroberung des Leadertrikot vor der 117,7 km Schluss Etappe von Davos nach Davos über die Pässe Flüela und Albula jubeln konnte, verbarg der Schweizer Weltklassefahrer Fabian Cancellara seine Enttäuschung über den 3. Platz in seiner Spezialität dem Zeitfahren nicht. “Das Rad hat sich am Schluss in die Gegenrichtung gedreht. Das ist eben Sport. Einmal gewinnt man, ein anderes Mal verliert man. Ich hatte heute die Motivation aber am Schluss waren halt zwei Fahrer besser als ich.“ Anschliessend gab Fabian Cancellara an der Medienkonferenz den Verzicht auf die Schluss Etappe am Sonntag Nachmittag über die Pässe Flüela und Albula bekannt. ”Ich habe bei diesem kalten und nassen Wetter an der Tour de Suisse viel Energie verloren. Im Hinblick auf die Schweizer Meisterschaft im Zeitfahren am Mittwoch über 40 Km in Martigny trete ich nach Absprache mit meiner Team Leitung vom Trek Segafredo Team nicht mehr zur Schluss Etappe an. Ich will mich jetzt gut von den Strapazen der Tour de Suisse erholen um  bei meiner letzten Schweizer Meisterschaft im Zeitfahren am Mittwoch im Wallis fit antreten zu können. Schliesslich ist das Zeitfahren ein Teil meiner Geschichte.” sagte der Klassiker Jäger und Weltklassecrack im Kampf gegen die Uhr weiter, dem in Martigny ein besonderes Jubiläum winkt der zehnte Schweizer Meistertitel im Zeitfahren. 
Zweitbester Schweizer wurde auf der 16,8 km langen Strecke von Davos mit Start auf der Promenade Richtung Tiefencastel und Wendepunkt vor Glaris mit der Steigung ins Sertigtal hinauf,dann Richtung Clavadel ins Ziel beim Eishockey Stadion des HC Davos der Zuger Martin Elmiger. Mit 1:04 Min. Rückstand auf den Sieger behielt der 37-jährige IAM Fahrer als 23. des Tages das Schweizer Leader Trikot auch nach der zweitletzten Etappe. Sein Teamkollege Reto Hollenstein benötigte drei Sekunden mehr als 24. Im Kampf um den Gesamtsieg der Jubiläums Tour de Suisse ist auch auf der Schluss Etappe für Spannung gesorgt. Denn die fünf ersten liegen nur 52 Sekunden auseinander. (mdy)   Mehr...


80. Tour de Suisse - Königsetappe der Tour de Suisse auf den 2669 m hohen Rettenbachferner - Tejay van Garderen Solosieger auf dem Dach der Tour - Warren Barguil der sechste Leader in sieben Tagen

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17.06.2016 19:19:21 Auch die siebte Etappe der Jubiläums Tour de Suisse von Arbon TG am Bodensee auf den 2669 m hohen Rettenbachferner oberhalb von Sölden im österreichischen Bundesland Tirol verlief spannend. Der 27-jährige US-Amerikaner Tejay van Garderen vom US Amerikanisch-Schweizerischen BMC Racing Team gewann die Königsetappe mit 16 Sekunden Vorsprung vor den beiden zeitgleichen Miguel Angelo Lopez Moreno(Kol) und dem neuen Leader Warren Barguil aus Frankreich. 
Die 224,3 km lange Etappe vom Thurgau ins Nachbarland Oesterreich wurde vom Vorarlberger Matthias  Brändle vom Schweizer IAM Team lanciert, der nach 20 km in Lustenau Heimatluft witterte und zusammen mit dem belgischen Bahnspezialisten Iljo Keisse ausriss, die beiden erhielten dann beim 50. Kilometer Gesellschaft durch den holländischen Bergpreis-Leader Antwan Tolhoek, der denn auch nach 85 km die Bergpreis Wertung auf dem erstmals befahrenen Hochtannpass (1650 m.ü.M.) für sich entschied. 
Nach Landeck fiel dann der praktisch schon als Bergkönig feststehende Niederländer und Teamkollege des Gewinner der sechsten Etappe am Vortag in Amden-Arvenbühl Peter Weening zurück. Auf der Gletscherstrasse oberhalb von Sölden,wo die 13 % Schluss Steigung auf den durch die Alpinen Ski Weltcup Rennen bekannt gewordenen Rettenbachferner führte, war dann Lokalmatador und früherer Bahn Stunden Weltrekordmann Matthias Brändle bald allein. Aber 5,5 km vor dem Ziel war es für den kämpferisten Fahrer des Tages Matthias Brändle fertig lustig, als seine rund 200 km lange Flucht vorbei war, nachdem sein zeitenweise 12 Minuten Vorsprung auf das Feld wie Schnee an der Sonne geschmolzen war. 
Kurz darauf kam die Stunde des BMC Kapitän Teiay van der Garderen, der 4,6 km vor dem Ziel attackierte. Der zweimalige Tour de France-Zweite von 2012 und 2014 und Mannschafts-Weltmeister mit dem BMC Team von Andy Rihs aus Tacoma aus dem US Bundesstaat Washington holte bis ins Ziel 16 Sekunden Vorsprung auf den Kolumbianer Miguel Angel Lopez Moreno und dem bisherigen Gesamtzweiten Warren Barguil heraus, damit verbesserte sich Van Garderen in der Gesamtwertung vom 13. auf den siebten Platz. Der erst 24 jährige Franzose Warren Barguil aus Hennebont in der Bretagne führt dank dem dritten Etappenplatz nun das Gesamtklassement der sehr spannenden 80. Tour de Suisse mit 21 Sekunden Vorsprung auf den Kolumbianer Miguel Angel Lopez Moreno und 24 Sekunden vor dem Amerikaner Andrew Talansky an.    Mehr...


Tour de Suisse 6. Etappe Weesen nach Amden-Arvenbüel - Zwei Holländer sorgen am Berg für Fuore: Peter Weening Etappensieger - Wilco Keldermann neuer Leader

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16.06.2016 19:05:54 Die sechste Etappe der Tour de Suisse von Weesen am Walensee nach Amden-Arvenbüel über 162,8 km mit dem 1952 m hohen Klausenpass als höchster Punkt des Tages wurde bei misslichen Wetterbedingungen und Dauerregen Regen von einer 15-köpfigen Fluchtgruppe mit den drei Schweizer Martin Elmiger (IAMCycling, Gregory Rast (Trek Team) und dem Zürcher Oberländer Nico Brüngger vom Roth Team und dem 35-jährigen Holländischen Gewinner der Norwegen Rundfahrt Peter Weening geprägt, die sich nach 18 km in Lachen SZ gebildet hatte. 
Nachdem zuerst der Schweizer Nico Brüngger im rund 9 Kilometer langen Schlussaufstieg angriff, übernahm kurz darauf der für das zweitklassige holländische Team Roompot-Oranje Team fahrende frühere Rabo Bank- und Orica Green Edge Profi Peter Weening aus dem niederländischen Teil des Friesland im Aufstieg von Weesen zur Skistation Arvenbüel das Kommando und feierte so einen souveränen Solosieg mit 2:27 Min. Vorsprung vor dem argentinnischen Gewinner der vierten Etappe vom Dienstag von Rheinfelden nach Champagne VD Maximilliano Richeze. 
Der drittklassierte Pole Maciej Paterski verlor bereits 3:57 Min. Der grösste Erfolg des Holländischen Routiniers Peter Weening ist schon elf Jahre zurück, als er 2005 die achte Etappe der Tour de France in einem Fotofinish-Verdickt vor dem Deutschen Andreas Klöden gewonnen hatte. 2011 feierte Weening einen Giro Etappensieg und im letzten Jahr gewann der frühere Teamkollege von Michael Albasini, mit dessen Australischem Team das Mannschafts Zeitfahren am Giro, und dieses Jahr eine Etappe und die Gesamtwertung der Norwegen Rundfahrt. 

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Müller gewinnt Abendrennen, Schnider wird Aargauermeister - Kriteriums-Meisterschaft im Rahmen des Brugger Abendrennen

16.06.2016 07:25:00 Im Rahmen des fünften Abendrennens dieser Saison wurden die Titel der Aargauischen  Kriteriumsmeister vergeben. Lukas Müller vom VC Steinmaur gewann das Abendrennen, Lukas Schnider (Zofingen) wurde Kriteriumsmeister.   
Im über 50 Runden führenden Hauptrennen ging schon früh eine Siebner-Spitze in die Offensive. Mit dabei die beiden Zürcher Unterländer Lukas Müller und Fabian Lienhard vom VC Steinmaur. Diese dominierten in der Folge das Rennen auf unterschiedliche Art. In der Spitzengruppe herrschte allerdings nicht lange Einigkeit. Vielmehr fiel diese auseinander. Vorne blieb ein Trio mit Lukas Müller, Lukas Schnider und Christian Weber. Hinten schirmte Fabian Lienhard, der Schweizermeister der Elite national, seinen Vereinskameraden Müller ab und hielt Manuel Zobrist und die beiden unverwüstlichen Aargauer Senioren Dany Hirs und Sepp Christen in Schach. Während dieses Trio ins Feld zurück fiel, gelang von den drei Spitzenfahrern Müller und Weber in der Endphase die Überrundung. Sie lagen damit eine Runde vor Schnider und den übrigen Fahrern. Da sie in der Schlusswertung an der Spitze des Felds bereits wieder Punkte sammeln konnten,  waren Müller und Weber die beiden ersten Plätze nicht zu mehr zu nehmen. Wie schon vor Wochenfrist schwang dabei der Elite-Fahrer Lukas Müller aus Steinmaur obenaus   Mehr...


5. Etappe der Tour de Suisse - Kolumbischer BMC Sieg durch Darwin Atapuma im Tessin

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15.06.2016 18:41:58 Bei der fünften Etappe der Tour de Suisse  von Brigs-Glis im Oberwallis nach der Tessiner Skistation Cari in der Leventina ging es erstmals in die Berge. Auf dem 126,4 km langen Abschnitt durch das Goms über die Pässe Furka und Gotthard und mit der etwas mehr als 10 km langen Schlusssteigung von Faido nach Cari hinauf feierte der 28-jährige Kolumbier Darwin Atapuma vom Schweizerisch-Amerikanischen BMC Team einen Solosieg, vier Sekunden vor dem Franzosen Barguil Warren und neun Sekunden vor dessen Landsmann und neuen Leader Pierre Roger Latour. Mit Darwin Atapuma, der im Süden von Kolumbien auf über 3000 m über Meer aufgewachsen ist und sich dort noch heute auf seine wichtigen Rennen vorbereitet, war der verdiente Sieger dieser ersten Bergetappe. Denn der Südamerikaner der in der 3. Saison in der BMC Equipe engagiert ist, war schon in der ersten 24-köpfigen Fluchtgruppe präsent, die sich in Fiesch nach 16 Km gebildet hatte und in der mit dem zweifachen BMC Mannschafts-Weltmeister und bisher Drittklassierten im Gesamtklassement Silvan Dillier nur ein Schweizer vertreten war. 
Zwanzig Kilometer später in Obergesteln vor dem Wohnhaus des früheren Vasalaufsieger und langjährigen Tour de Suisse VIp Fahrer Koni Hallenbarter und dessen Neffen Simon Hallenbarter, dem früheren Spitzen Biathleten wies die 24er Fluchtgruppe schon über 2 Minuten Vorsprung auf das Feld auf.
Im Aufstieg zum zweiten Hindernis des Tages, dem 2102 m hohen Gotthard Pass fiel dann auch Silvan Dillier und zahlreiche Fluchtgefährten aus der Spitzengruppe ins Feld zurück. Mit über 90 Stunden Kilometer fuhr dann noch eine Siebner-Spitzengruppe nach Airolo und dann die Leventina hinunter nach Faido vor dem Feld. Diese 7 Mann waren vor dem über 10 km langen Schlussaufstieg nach Cari hinauf noch mit einem Vorsprung von 1:06 vor dem Feld in Front. Nachdem zuerst der Belgier Tim Wellens angriff, attackierte der spätere Sieger Darwin Atapuma 6,5 km vor dem Ziel und holte sofort einen Vorsprung auf seine Mitkonkurrenten heraus. Schliesslich rettete der Kolumbianische Strassen Landes Meister von 2008 und diesjähriger neunter des Giro noch 4 Sekunden vor dem Franzosen Barguil Warren. 
"Als erstes möchte ich meinem BMC Team für die gute Arbeit danken. Ich habe bisher viel für meinen Leader Tejay van Garderen  gearbeitet und werde ihn auch weiterhin in der Tour de Suisse unterstützen. Die heutige Etappe mit den drei grossen Steigungen war anstrengend. Da habe ich immer an meine tote Mutter gedacht, die im Himmel ist, das gab mir zusätzlich Kraft." war vom Helden der fünften Trance der 80. Jubiläums Tour de Suisse nach seinem Effort zu hören. 
Mit dem erst 22-jährigen Franzosen Pierre-Roger Latour vom Deutschen Team Giant-Alpecin gab es nach Fabian Cancellara, Jürgen Roelants und Peter Sagan bereits den vierten Leader, in der nach wie vor sehr spannenden viertgrössten Landes Rundfahrt der Welt. Der 22-jährige Franzose, der nicht mit dem Schweizer Fussball Trainer Hanspeter Latour verwandt ist fiel bereits an der diesjährigen Tour de Romandie als Gesamtzwölfter und Gewinner des Maillot des besten Jung Profi auf. Der bisherige Leader und zweifacher Etappensieger in Baar und Rheinfelden der Slowakische Strassen Weltmeister Peter Sagan musste sich bereits am Gotthard geschlagen geben und beendete die Etappe schliesslich mit 19:46 Min. Rückstand nur als 70. von noch 159 im Rennen verbliebenen Fahrer. Im Schlussaufstieg nach Cari musste sich auch der IAM Leader und Mitfavorit Mathias Frank geschlagen geben, der seit Tagen mit einer Erkältung kämpft. Frank erreichte dennoch als bester Schweizer mit 1:21 Min. Rückstand auf Atapuma den 20. Platz. Im Gesamtklassement ist Frank als 16. mit 1:38 Min. Rückstand auf den neuen Leader Pierre-Roger Latour ebenfalls der beste Eidgenosse. (mdy)    Mehr...


80. Tour de Suisse 4. Etappe Rheinfelden - Champagne: Erster Argentinischer Sieg an der Tour de Suisse durch Maximillian Richeze in Champagne

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14.06.2016 19:12:04 Die vierte Etappe der Tour de Suisse von Rheinfelden AG nach Champagne VD in der Nähe von Yverdon endete erneut mit einer Spurt Entscheidung. Erstmals in der 80-jährigen Geschichte der Tour de Suisse gab es unweit des Neuenburgersee mit dem 33-jährigen Maximillian  Richeze einen argentinischen Etappen-Sieg. Der Etixx-Quick Step Profi aus Südamerika gewann die letzte Etappe vor den grossen Bergen vor seinem kolumbianischen Teamkollegen Fernando Gavira und dem slowakischen  Strassen-Weltmeister und Leader der Tour de Suisse Peter Sagan im Massensprint bei dem der italienische Roth Sprinter Andrea Pasqualon guter Achter wurde. Pasqualon hatte bereits zwei Tage vor dem Tour de Suisse Beginn am Grossen Preis des Kanton Aargau in Gippingen als zweiter seine Spurtqualitäten bewiesen. 
Bester Schweizer war in diesem Massensprint der Lokalmatador und Schweizer Profi Strassenmeister Danilo Wyss als 21. Fabian Cancellara konnte beim letzten Bergpreis des Tages nicht mehr mit dem Feld mithalten und wurde mit 3:49 Min. Rückstand als 154. gestoppt. Zuvor war auch die vierte Etappe wie an den zwei vorher gehenden Tagen durch eine Fluchtgruppe geprägt. Denn kurz nach dem Start in Rheinfelden setzte sich eine vierer Fluchtgruppe mit dem Irländer Matthew Brammeier, Jérémy Maison,Fr, Nick van der Lijke ,Be und dem Schweizer Lukas Jaun vom Schweizer Roth Team vom Feld ab. In Luterbach SO, das wie der Hauptsitz der Roth Gruppe im Solothurner Bezirk Wasseramt liegt, nach 63 Km führte der Lengnauer Lukas Jaun, nur rund 5 km von der Team Basis in Obergerlafingen die vierer Spitzengruppe an. Der 24 jährige Seeländer Bäckerjunge, dessen Bruder Pascal Jaun als  Servicemann von Olympiasieger Dario Cologna tätig ist, konnte dann 22 km vor dem Ziel in Grandson das Tempo seiner drei Fluchtgefährten nicht mehr mithalten. Das übriggebliebene Trio wurde dann 3,7 km vor dem Ziel noch vor dem heranbrausenden Feld geschnappt, wonach es zum Finalen Massensprint kam, wo etwas überraschend der Gewinner der zweiten und dritten Etappe Peter Sagan vom Russischen Tinkoff Team von den beiden Etixx-Quick Step Exponenten Maximillian Richeze und Fernando Gavira auf den dritten Platz verwiesen wurde. In der Gesamtwertung führt nun Peter Sagan mit neun Sekunden Vorsprung vor dem Belgier Jürgen Roelants und Silvan Dillier, der auch bei der Bergetappe von Brig-Glis am Mittwoch nach Cari im Tessin das Schweizer Leader Trikot tragen wird. Am Vortag konnte der IAM Leader Mathias Frank , der in Roggliswil LU aufgewachsen war und jetzt in Nottwil LU wohnhaft ist ein Heimrennen bestreiten das zudem durch das Baselbiet führte, wo er sieben Jahre lang lebte.Und auch bei der vierten Etappe von Rheinfelden nach Champagne führte die Strecke durch sein früheres Trainingsgebiet im Kanton Baselland über den Hauenstein in den Kanton Solothurn. Mit nur 49 Sekunden Rückstand liegt nun Frank vor den kommenden Bergetappen als 25. und drittbester Eidgenosse hinter Dillier (3.) und Elmiger (13.) gut im Rennen für einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung. ( mdy)   Mehr...


Weltmeister Peter Sagan gewinnt die Regen Etappe in Rheinfelden vor Albasini und Dillier - 13. Etappensieg und Leader Trikot für den Slowakischen Ueberflieger

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13.06.2016 19:13:50 Der 26-jährige Slowakische Strassen Weltmeister Peter Sagan gewann einen Tag nach seinem Triumpf in Baar auch die 192,6 km lange Regen-Etappe der 80. Tour de Suisse von Grosswangen LU nach Rheinfelden AG vor den beiden Schweizern Michael Albasini und Silvan Dillier. Diese dritte Etappe durch die Kantone Luzern, Solothurn, Baselland und Aargau verlief trotz dem teilweise schlechten Wetter bis zum spannenden Zielsprint unweit der Deutschen Grenze am Rhein sehr attraktiv.Schon kurz nach dem Start in Grosswangen das  in der Nähe von Willisau liegt, wurde die dritte Etappe der Jubiläums Tour de Suisse von einer achter Fluchtgruppe mit den beiden Schweizer Silvan Dillier und Gregory Rast, den beiden Holländer Antwan Tolhoek und Huub Duijn, dem Norweger Lars Erik Byström,dem Australischen Paris-Roubaixsieger Mathew Haymann, dem Weissrussen Branislau Samoilau und dem Portugiesischen Roth Team Fahrer Bruno Pires lanciert. Auffallend war dass mit Pires wie am Vortag mit dem Oesterreicher Matthias Krizek erneut ein Exponent des mit einer Wildcard gestarteten Solothurner Roth-Team, das erst in dieser Saison in die zweithöchste UCI Division aufgestiegen ist auf einer langen Flucht sich im Fernsehen live auf der ganzen Welt präsentieren konnte. 
Rund 40 km vor dem Ziel fielen dann Rast, Pires und Samoilau als erste aus der Spitzengruppe . 18 km vor dem Ziel lancierte der Schweizer Etappenjäger Michael Albasini den Gegenangriff und 10 km vor dem Zielband schloss dann auch noch der Sieger des Vortages in Baar der Slowakische Strassen Weltmeister  Peter Sagan zum Schweizer Duo an der Spitze auf. Räuber Hotzenplotz wie Sagan am Vortag von einigen Journalisten wegen seiner langen Mähne tituliert wurde gewann schliesslich den Sprint um den Tagessieg in der Nähe des Bahnhof von Rheinfelden knapp vor Michael Albasini,und dem aktivsten Fahrer des Tages Silvan Dillier, der an diesem verregneten Montag über 180 km lang an der Spitze des Feldes gefahren war. 
Der Held des Tages war zweifellos der zweimalige Mannschafts Strassenweltmeister mit dem BMC Racing Team Silvan Dillier, der Mitglied des Aargauer Velo Club Alperose Schneisingen ist. “ Das war vielleicht meine letzte Chance eine Etappe der diesjährigen Tour de Suisse zu gewinnen. Denn ab Mittwoch geht es in die Berge, wo der US Amerikaner Tejay van Garderen unser Leader ist. Mit ihm rechnen wir vor allem auf der Königsetappe am Freitag auf den Retschenbachferner oberhalb von Sölden in Oesterreich.” war die erste Analyse von Silvan Dillier dem letzten Ueberlebenden der achter Fluchtgruppe die bis kurz vor dem Ziel für die Musik des dritten von neun Umgängen der viertgrössten Landes Rundfahrt der Welt besorgt war.    Mehr...


Weltmeister Peter Sagan gewinnt die 2. Etappe der Tour de Suisse Baar-Baar - Jürgen Roelants löst Fabian Cancellara als Leader ab

12.06.2016 19:18:19 Der 26 jährige Slowakische Strassen Weltmeister Peter Sagan gewann im Sprint die 187,6 km lange zweite Etappe der Tour de Suisse von Baar nach Baar im Zugerland. Damit ist nun Sagan der an den Olympischen Spielen in Rio im August als ehemaliger Junioren Weltmeister im Mountain Bike in seiner früheren Lieblingsdisziplin gegen Nino Schurter, Julien Absalon und Co. starten will, mit zwölf Siegen der alleinige Rekordhalter als Etappenjäger bei der Tour de Suisse. Die drei Schweizer Hugo Koblet,Ferdi Kübler und Fabian Cancellara folgen mit je 11 Triumpfen. “Der heutige Sieg ist für mich keine Ueberraschung. Ich wollte diese Etappe gewinnen. Die Sonne fehlte heute. Aber am Schluss schien für mich die Sonne.” waren die ersten Worte des amtierenden Strassen Weltmeisters aus der Slowakei, der in den Diensten des Russischen Tinkoff Team steht.” Auf die Olympischen Spiele angesprochen meinte Sagan Kurz und Bündig. “ Rio ist im Moment noch in weiter Ferne.” Dank seinem fünften Platz mit der gleichen Zeit wie Sagan übernahm der Belgische zweite des Prolog Zeitfahren in Baar Jürgen Roelants das Leader Trikot mit einer winzigen Sekunde Vorsprung vor Fabian Cancellara der mit drei Sekunden Rückstand zwölfter im Sprint geworden war. Auf dem letzten Kilometer entstand im Massensprint der 128 besten Fahrer des Tages nach den sechs ersten Fahrer eine Lücke, die der Berner Weltklasse Star bis ins Ziel nicht mehr schliessen konnte. Zuvor hatte Cancellara zwölf Kilometer vor dem Ziel Jürgen Roelants als Sieger der Sprintwertung  eine zweite Sekunde im Kampf um das Maillot Jaune abgeknöpft. Fabian Cancellara startet morgen Montag auf dem 192,6 km langen dritten Teilstück der Schweizer Landes Rundfahrt von Grosswangen LU nach Rheinfelden AG jetzt im Punkte Trikot. In der dieser Wertung führt  Cancellara vor Roelants und Sagan. Dazu ist der 35 jährige Ittiger, nach wie vor der beste von den 16 gestarteten Eidgenossen. Das Rot-Weiss Schwarze Trikot des besten Schweizer wird auf auf der 3. Etappe stellvertretend der Zuger Martin Elmiger vom Schweizer IAM Cycling Team tragen, der in der Gesamtwertung an fünfter Stelle mit 10 Sekunden Rückstand auf Roelants liegt. Als neunter belegt der BMC Profi Silvan Dillier mit 13 Sekunden Rückstand ebenfalls eine Top Ten Position nach zwei von neun Etappen.  Geprägt war die Sprint Etappe über vier Runden von Baar nach Baar von einer Vierköpfigen Spitzengruppe die nach einer 140 km langen Flucht rund 35 Km vor dem Ziel vom Feld gestellt wurde. Der Schweizer IAM Fahrer Marcel Wyss, der Oesterreicher Matthias Krizek vom Solothurner Roth Team , der Franzose Sébastien Minard und der Holländer Antwan Touhoeck waren die vier Helden die vor vielen Tausend Zuschauer für ein animiertes Rennen gesorgt hatten. Der Emmentaler Marcel Wyss wurde denn auch von der Jury zum Kämpferisten Fahrer gekürt, während Matthias Krizek zur Freude des Roth-Team Besitzer Stefan Blaser als neuer Bergpreis Leader der viertgrössten Landes Rundfahrt der Welt eingekleidet wurde. (mdy)   Mehr...


Fabian Cancellara gewinnt zum 6. Mal den Prolog der Tour de Suisse - 1. Etappe der 80. Tour de Suisse in Baar

Fabian Cancellara auf dem letzten Meter zu seinem letzten TDS Prolog-Sieg in Baar - Foto: Werner Jacobs Fabian Cancellara auf dem letzten Meter zu seinem letzten TDS Prolog-Sieg in Baar - Foto: Werner Jacobs

11.06.2016 18:26:10  Bei der 1. Etappe der 80. Jubiläums Tour de Suisse, dem 6,4 km langen Prolog Zeitfahren in Baar (ZG) schaffte der 35 jährige vierfache Zeitfahrer Weltmeister und Olympia Sieger 2008 in Peking im Kampf gegen die Uhr Fabian Cancellara trotz einsetzendem Regen und Wind das Wunder und verdrängte dabei den Belgier Jürgen Roelants mit 69 Hunderstels Sekunden Vorsprung von der Leader Position. Mit seinem insgesamt elften Etappensieg schloss Cancellara auf seiner Abschiedstour zu den Schweizer Legenden Hugo Koblet, Ferdi Kübler und dem amtierenden Slowakischen Strassen Weltmeister Peter Sagan auf. Dieses Quardett hat mit je elf Tagessiegen am meisten Siege in der Geschichte der Schweizer Landes Rundfahrt herausgefahren. Fabian Cancellara hatte bereits am 16. Juni 2003 im solothurnischen Egerkingen bei seiner aller ersten Teilnahme an der Tour de Suisse den Prolog gewonnen und damit das Leader Trikot erobert,Ein Kunststück das der Ittiger Zeitfahrer Spezialist und Klassikerjäger in den Jahren 2007, 2008,2009,2010,2011 und eben jetzt in Baar im Zugerland wiederholte. Bei der Siegerehrung war in Baar, der neue Sportminister und Bundesrat Guy Parmelin einer der ersten Gratulanten von Fabian Cancellara am gleichen Tag wo mit dem Hoffenheim Profi Schär ein anderer Fabian die Schweiz an der Fussball EM in Frankreich beim Startspiel das 1:0  Sieges Tor gegen Albanien schoss. Beim Sieges Interviews betonte Fabian Cancellara,dass der elfte Etappensieg an der TDS heute nicht das wichtigste war.” Das wichtigste war dass ich heute das Prolog Zeitfahren bei diesen Wetterbedingungen gewinnen konnte.Das ist ein schöner Start zu meiner Abschluss Tour.Jetzt nehme ich wie es kommt.” sagte der Segafredo Trek Profi als erstes, der vor allem auf der ersten Hälfte des 6,4 km langen Rennens schwere Bedingungen vorfand und bei Rennhälfte noch einen Rückstand von 7,86 Sek. auf den späteren drittklassierten Australier Luke Durbridge aufwies.    Mehr...


Giaccomo Nizzolo gewinnt vor Roth Fahrer Andrea Pasqualon den 53. Grossen Preis des Kanton Aargau in Leuggern / Gippingen

09.06.2016 21:44:10 Der Grand Prix des Kanton Aargau in Gippingen  ist nach der Tour de Suisse und der Tour de Romandie das dritthöchste von der UCI eingestufte Rad Strassenrennen der Schweiz. Erstmals in der Geschichte dieses Klassikers war bei der 53. Auflage aus baulichen Gründen der Start und das Ziel nicht im Ortsteil Gippingen sondern in Leuggern am gleichen Ort wo vor drei Jahren eine Etappe der Tour de Suisse geendet hatte. Auf dem 18,870 km Rundkurs, denn die zehn World Tours, die acht UCI Pro Continental Team, die Schweizer Nationalmannschaft und das  Oesterreichische Continental Team Voralberg zehn Mal zu befahren hatte entwickelte sich ein sehr schnelles und spannendes Rennen. Nach 188,7 km gewann der 27 jährige Italienische Sprinter Giacomo Nizzolo, der Teamkollegen von Fabian Cancellara im Trek Segafredo Team den Massensprint des 47 köpfigen Feld in 4:08:38 Std und dem hohen Stundenmittel von 45,530 km/h). Nizzolo, der in den letzten zwei Jahren im Giro die Punktewertung und damit das Maglia Rossa ohne Etappensieg gewonnen hatte, war in diesem Jahr in der Schlussetappe der Italien Rundfahrt in Turin der Sieg wegen Behinderung von Sascha Modolo aberkannt worden. In Gippingen setzte sich nun der Mailänder Sprinter im Kampf um den Sieg regulär gegen seinen Landsmann Andrea Pasqualon vom Solothurner Roth Team und dem Australischen IAM Cycling Akteur David Tanner durch,und konnte so nach zwei Etappensiegen an der Kroatien Rundfahrt und der Punktewertung bei der Kroatien Rundfahrt und am Giro bereits zum fünften Mal in dieser Saison jubeln. Animatoren des Tages waren aber 14 andere Fahrer darunter die vier Schweizer, der zweifache Gippingensieger Michael Albasini, Mountain Bike Weltmeister Nino Schurter im Team der Schweizer Nationalmannschaft, Strassen Schweizer Meister Danilo Wyss BMC) und der Ostschweizer Patrick Schelling vom drittklassigen Vorarlberg Team.   Mehr...


Bike-Profi Marcel Wildhaber vom SCOTT-ODLO MTB Racing Team gewinnt das 4. Kriterium (Rennen Nr. 8) in Hinwil vor Adrien Merkt und Kevin Kuhn

Siegerpodest der Hauptkategorie - 8. RMVZOL Rennen vom 8.6.2016: 1. Marcel Wildhaber (Mitte), 2. Adrien Merkt (links), 3. Kevin Kuhn (rechts) - Foto: Werner Jacobs Siegerpodest der Hauptkategorie - 8. RMVZOL Rennen vom 8.6.2016: 1. Marcel Wildhaber (Mitte), 2. Adrien Merkt (links), 3. Kevin Kuhn (rechts) - Foto: Werner Jacobs

09.06.2016 21:16:41  Beim 8. RMVZOL-Verbandsrennen war wiederum etwas Regenwetter angesagt und so kamen auch einige Fahrer weniger an die Rennen.Das Haupt-Rennen mit den Junioren, Amateuren, Hobby-, Masters- und Elitefahrer blieb dafür bis zur Schlusswertung hoch spannend.Während Kevin Kuhn die ersten drei Wertungen für sich entscheiden konnte, konnte Marcel Wildhaber in der zweiten Rennhälfte die meisten Wertungssprints für sich entscheiden. Dahinter waren Manuel Boog und Adrien Merkt nur unwesentlich dahinter.Marcel Wildhaber führte vor dem letzten Wertungssprint mit nur einem Punkt Vorsprung vor Kevin Kuhn und so mussten die Positionen des letzten Sprints alles entscheiden. In der Schlusswertung gewann dann wiederum Marcel Wildhaber und sicherte sich 12 Wertungspunkte, während Kevin Kuhn als 6. keine Punkte mehr holte, dafür Adrien Merkt sich als zweiter 8 Punkte sicherte und mit total 27 Wertungspunkten noch knapp auf den 2. Schlussrang vorstossen konnte. Kevin Kuhn wurde mit einem Punkt Rückstand Dritter, Manuel Boog 4. und Michael Wildhaber 5.Im Zwischenklassement der RMVZOL-Verbandsmeisterschaft 2016 konnte sich Manuel Boog mit den 70 gewonnenen Rennpunkten Lukas Rüegg, welcher nicht startete, vom ersten Platz verdrängen. Boog liegt nun 485 Punkten 45 Punkte vor Lukas Rüegg und 62 Punkte vor Adrien Merkt. Für die Schlussrangliste können zwei Streichresulte geltend gemacht werden.     Mehr...


Die 80. Tour de Suisse rollt vom 11.-19. Juni 2016 - 176 Profis unterwegs von Baar nach Davos

(von links): Kurt Betschart (technischer Direktor),  Fabian Cancellara (letzter Schweizer Sieger im Jahre 2009),  Olivier Senn (Tour-Direktor),  Michael Albasini (Etappenjäger) und David Loosli (sportlicher Direktor). Foto: August Widmer (von links): Kurt Betschart (technischer Direktor), Fabian Cancellara (letzter Schweizer Sieger im Jahre 2009), Olivier Senn (Tour-Direktor), Michael Albasini (Etappenjäger) und David Loosli (sportlicher Direktor). Foto: August Widmer

05.06.2016 21:35:11 Die Tour de Suisse ist nach der Tour de France, dem Giro und der Vuelta die viertgrösste Landes Rundfahrt der Welt und neben der Tour de Romandie der einzige UCI World Tour Event der Schweiz. Bei einer Medienkonferenz im Zürcher Landesmuseum präsentierten die Organisatoren der Tour de Suisse die Details der 80. Schweizer Rundfahrt die vom 11. Juni-19. Juni über die Strassen aller Landesteile und am drittletzten Tag durch das Nachbarland Oesterreich auf das Dach der Tour, den 2669 m hohen Rettenbachferner oberhalb von Sölden führt. Die diesjährige Jubiläums Ausgabe der TDS ist mit drei Bergankünften gespickt. Auf den 1227,6 km haben die 176 Fahrer aus 22 Teams,davon vier Equipen der zweiten Division mit einer Wildcards nicht weniger als 19 622 Höhenmeter zu bewältigen. Wie im letzten Jahr gibt es wieder zwei Hubs während der 9 Etappen. So finden die ersten zwei Etappen im Zugerland in Baar statt. Mit einem 6,4 km langen Prolog am Starttag am Samstag,11.Juni und einem Rundstreckenrennen mit mehreren Zielpassagen am Sonntag,12. Juni. Nach der Königsetappe auf das höchstgelegene Ziel in der Geschichte der TDS auf den Rettenbachferner in Sölden, kommt es dann auf den letzten zwei Teilstücken zum grossen Finale im Bündnerland, das am Samstag,18. Juni mit dem 16,8 km langen Einzel Zeitfahren in Davos eingeläutet wird. Am Schlusstag kommt es dann noch zu einer 177 km langen Hoch Gebirgsetappe von Davos nach Davos über den Flüela- und Albulapass.   Mehr...


3. Brugger Abendrennen - Lienhard gewinnt zum zweiten Male - Mit 48,539 km/h neues Rekordmittel erzielt

Das dritte Brugger Abendrennen wurde von Fabian Lienhard (Steinmaur/Mitte) vor Matthias Stirnemann (Gränichen/rechts) und Christian Weber (Spreitenbach) gewonnen. Foto: Neli Widmer Das dritte Brugger Abendrennen wurde von Fabian Lienhard (Steinmaur/Mitte) vor Matthias Stirnemann (Gränichen/rechts) und Christian Weber (Spreitenbach) gewonnen. Foto: Neli Widmer

04.06.2016 11:33:05 

Die Brugger Abendrennen stehen nicht nur in der rekordverdächtigen 50. Saison. Im Schachen wird in dieser Saison vielmehr auch rekordschnell gefahren. Das mit einem Schnitt von 48,539 km/h am Mittwoch gefahrene und von Fabian Lienhard (Steinmaur) gewonnene dritte Abendrennen war das schnellste in der Geschichte der Brugger Abendrennen.

Mit einem Schnitt von 47,945km/h war das Schluss-Rennen der Saison 2010 das bisher schnellste Brugger Abendrennen gewesen. Bei idealen Bedingungen wurde dieser Rekord am Mittwoch gebrochen. Für die 57,6 km oder 60 zu absolvierenden Runden brauchte der Sieger Fabian Lienhard gerade einmal eine Zeit von einer Stunde und elf Minuten. Damit wurde das Rekordmittel auf 48,539 km/h geschraubt.  «Ich hatte gar nicht das Gefühl, dass wir schnell unterwegs waren. Die Rekordverbesserung war kein Ziel. Vielmehr bin ich von diesem hohen Mittel selber überrascht», entschuldigte sich Fabian Lienhard nach dem Rennen fast ein bisschen für die ungewollte Rekordverbesserung. 

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Marc Hirschi führt die Schweiz zum Sieg an der internationalen Junioren-Rundfahrt "Tour de Pay de Vaud"

Marc Hirschi gewinnt die TPV 2016 - Foto: www.tpv.ch Marc Hirschi gewinnt die TPV 2016 - Foto: www.tpv.ch

31.05.2016 07:16:00  An der Tour du Pays de Vaud zeigte Marc Hirschi unglaublich starke Leistungen. Auf der Rundfahrt, die zu den acht Rennen des Nationen Cups für Junioren zählt, schloss er jede einzelne der fünf Etappen mit einem Spitzenresultat ab. Zweimal wurde Marc Hirschi sogar Etappenzweiter und so sicherte sich der amtierende Schweizer Meister U19 überlegen den Gesamtsieg im Feld der besten Nachwuchsfahrer der Welt. Und das war noch nicht alles: Grossartig unterstützt durch Robin Froidevaux, einem weiteren Talent des Teams Roth, führte Marc Hirschi auch die Schweizer Nationalmannschaft zum Gesamtsieg."Wir wollten glänzen und es ist uns gelungen", sagte Nationaltrainer Daniel Gisiger mit etwas Stolz in der Stimme. In seiner langen Karriere als Radprofi und als Trainer sah der Bieler viele Fahrer kommen und gehen. Seine Worte haben also Gewicht, wenn er die Schweizer einschätzt, die dieses Jahr an der Tour du Pays de Vaud teilnahmen: "Ich habe noch nie so viele starke Athleten des selben Jahrgangs in einem einzigen Team gesehen." Noch eine schöne Tatsache zur Erinnerung: Im Jahr 1999, als Marc Hirschi gerade ein Jahr alt wurde, gewann Fabian Cancellara, der auch aus Ittigen bei Bern stammt, ebenfalls die Tour du Pays de Vaud...   Mehr...


Manuel Zobrist holt sich den Sieg am zweiten Brugger Abendrennen

27.05.2016 08:22:31  Beim zweiten Brugger Abendrennen vermochten drei Fahrer ihre Erfolge vom ersten Rennabend zu wiederholen. Im wichtigsten Rennen, demjenigen der Hauptkategorie, gab es durch den U-23-Fahrer Manuel Zobrist (Rupperswil) jedoch ein neues Siegergesicht. Der 19-jährige Manuel Zobrist holte sich im Brugger Schachen erstmals in der Hauptkategorie den Sieg. Völlig neu ist der Polymechaniker-Lehrling als Sieger in Brugg allerdings nicht: Er hat in den beiden vergangenen Jahren als Junior regelmässig beim Nachwuchs gewonnen. Während er als Nachwuchsmann auch als Biker unterwegs war, hat er sich in dieser Saison fast ganz der Strasse verschrieben: «Ich habe gemerkt, dass mir die Strasse besser zusagt. War früher die Teilnahme an Strassenrennen die Ausnahme, ist es jetzt gerade umgekehrt». Und dies mit recht gutem Erfolg. Nachdem Zobrist beim Pfingstrennen von Ehrendingen als Animator geglänzt hatte, bis ihn Beinkrämpfe stoppten, kam er am letzten Sonntag in Cham inmitten der Elite-Fahrer als zweitbester Amateur ins Ziel und erzielte damit auf nationaler Ebene das wertvollste Resultat.Erstmals schwang Zobrist in Brugg nun im Hauptrennen obenaus. Er zeigte am Mittwoch eine starke Leistung und war fast immer im Angriff. Er war in den meisten Fluchtgruppen dabei. Damit legte er sich den Grundstein zu seinem Sieg. Mit Solovorstössen baute Zobrist, der in den grossen Wertungen weniger auffiel, die Punkte jedoch in den kleinen in jeder Runde ausgetragenen Wertungen holte, das Punktepolster aus. Am Schluss lag er zehn Zähler vor dem zweiten Timo Güller (Sulz). Zobrist schwang letztendlich vor den beiden Elite-Fahrern Timo Güller (Sulz) und Lukas Müller (Steinmaur) obenaus. Während Zobrist auf 44 Punkte kam, totalisierte Güller, der auf den letzten 20 Runden drei grosse Wertungen gewann, deren 34. Güller überflügelte am Schluss damit Lukas Müller, der auf 32 Zähler kam. Müller hatte bereits vor Wochenfrist beim Saisonauftakt den dritten Platz belegt. Hinter dem Spitzentrio kam der Biker Matthias Stirnemann (Gränichen) mit 25 Zählern auf den vierten Schlussrang. Mit dem zweiten Platz übernahm Timo Güller vor Müller und Zobrist die Führung in der Saisonwertung. Güller hatte diese Wertung im Jahre 2014 gewonnen.    Mehr...


RMVZOL Kriterium Panzerpiste Hinwil - 6. Rennen - RV Uster

Die ersten fünf des 6. RMVZOL-Verbandsmeisterschaftsrennens - vlnr.: Joel Grab, Manuel Boog, Kevin Kuhn, Lukas Rüegg, Nico Tambarikas - Foto: Werner Jacobs Die ersten fünf des 6. RMVZOL-Verbandsmeisterschaftsrennens - vlnr.: Joel Grab, Manuel Boog, Kevin Kuhn, Lukas Rüegg, Nico Tambarikas - Foto: Werner Jacobs

27.05.2016 07:34:56  Im Hauptrennen der Junioren, Amateure, Masters, Hobby und Elite-Fahrer über 35 Runden à 1.2 Kilometer, Total 42 Km nahmen 32 Rennfahrer teil. Dabei konnte sich in den Sprintwertungen Kevin Kuhn vom Team Tower-Sport/VC Eschenbach bis in einer Wertung immer durchsetzen und sammelte dabei total 42 Punkte. Dahinter konnte Manuel Boog ebenfalls vom Towersports-Team / VC Hittnau mit 25 Punkten am zweitmeisten Punkte sammeln. Im Kampf um Platz Drei war es zwischen Lukas Rüegg, Nico Tambarikas und Joel Grab recht eng und erst der Schlusssprint führte zur Entscheidung, wobei Lukas Rüegg EKZ Racing Team / VC Hittnau mit 16 Punten auf Platz 3 kam, Nico Tambarikas vom BSK Graf Team mit 12 Punkten auf Platz 4 kam und Joel Grab vom VC Maur 5. wurde.   Mehr...


In Lyss bester Schweizer, in Cham-Hagendorn Sieger - Fabian Lienhard reitet weiter auf Erfolgswelle

Dank einem Angriff einen km vor dem Ziel holte sich Fabian Lienhard mit fünf Sekunden Vorsprung in Cham-Hagendorn den Sieg. - Bilder: August und Neli Widmer Dank einem Angriff einen km vor dem Ziel holte sich Fabian Lienhard mit fünf Sekunden Vorsprung in Cham-Hagendorn den Sieg. - Bilder: August und Neli Widmer

23.05.2016 20:16:35 Eine weiterhin starke Fahrweise zeigt der Elite-Fahrer Fabian Lienhard. An der Berner Rundfahrt vom Samstag wurde der Steinmaurer Radrennfahrer als Vierter bester Schweizer. Am Sonntag revanchierte sich Lienhard mit dem Sieg beim GP von Cham-Hagendorn. «Mit dem Ausgang der Berner Rundfahrt war ich nicht ganz zufrieden. Ich lag mit Simon Zahner lange voraus, aber das Feld stellte uns wieder. In der Endphase war ich ein bisschen auf mich alleine gestellt. Deshalb lag nicht mehr als der Spurtsieg über das Feld drin». Dass Lienhard trotz einer langen Flucht im Spurt hinter drei ausländischen Fahrern das Feld um den vierten Rang meisterte, war Zeugnis einer starken Fahrweise des Steinmaurers. Schliesslich kam das Feld bis auf zwei Sekunden wieder an die drei die ersten Plätze belegenden Ausländer heran. Am Sonntag revanchierte sich Lienhard auf eindrückliche Art und Weise. Beim GP von Cham-Hagendorn war der Italiener Enrico Salvador, der Sieger von Lyss, am Start und schon früh in einer Spitzengruppe dabei. Lienhard musste nachjagen: «Diesmal sollten nicht die Ausländer wieder die Podestplätze stellen. Die Aufholjagd zur Spitze forderte einiges an Kraft ab. Aber am Schluss hat es gereicht». Einmal an der Spitze machte Lienhard weiter mächtig auf Tempo und sorgte dafür, dass es letztendlich nur noch fünf Fahrer waren, die vorne die für den Sieg in Frage kamen. Drei Schweizern standen allerdings wieder zwei Ausländer gegenüber. Einen Kilometer vor dem Ziel setzte Lienhard deshalb alles auf eine Karte: «Ich wollte es nicht auf einen Sprint ankommen und griff einen Kilometer vor dem Ziel an, als es leicht bergauf ging». Mit einem Vorsprung von vier Sekunden holte sich Lienhard so den vierten Saisonsieg. Mit seinem Angriff verhinderte Lienhard einen ausländischen Erfolg: Der Italiener Salvador und Überraschungsmann Christofer Jurado Lopez aus Panama spurteten nämlich auf die Ehrenplätze. Mit der Schweizer Nationalmannschaft bestreitet Lienhard vom Freitag bis Sonntag die rund um Bordeaux stattfindende Tour de Gironde in Frankreich.   Mehr...


Berner Rundfahrt / Tour de Berne Elite International

21.05.2016 05:00:34 Bereits zum 93. Mal findet am Samstag,21. Mai 2016 in Lyss die Berner Rundfahrt statt, die früher unter dem Namen Nordwestschweizer Rundfahrt rollte und nun zum 16.x in Lyss im Berner Seeland über die Bühne geht. Für das Hauptrennen der Elite sind 20 achter Teams mit Fahrer aus 24 Nationen gemeldet. Bei der Seeland Classic kommen die Breitensportler auf die Rechnung. Angeführt wird das 160 köpfige Elitefeld der Männer vom Solothurner Profiteam Roth, das in dieser Saison in die zweithöchste Stärkeklasse der UCI in die Kategorie Professional  Continental Teams aufgestiegen ist und bereits im ersten Jahr Wildcards für die zwei einzigen World  Tour Events in der Schweiz der Tour de Romandie und die Tour de Suisse erhalten hat. Im BMC Development Team ist auch der amtierende Nationale Schweizer Strassen Meister von 2015 in Steinmaur Fabian Lienhard mit von der Partie. Insgesamt 48 Schweizer figurieren dabei auf der ersten noch provisorischen Startliste darunter auch die Bahncraks Théry Schir, Olivier Beer und Cyrille Tiéry. Das Eliterennen zählt zum vierten Male in Folge zur UCI Tour (Kategorie 1.2.) In der Schweiz gibt es nur noch vier Rennen die höher eingestuft sind, die Tour de Suisse, Tour de Romandie, GP Kanton Aargau in Gippingen und der GP der Stadt Lugano. Dank der Zusammenarbeit mit dem GP Cham-Hagedorn wurde bei der Berner Rundfahrt das Frauenrennen wieder aufgewertet. Im Kanton Zug findet am Tag nach der Berner Rundfahrt ein Internationaler Event für die Frauen statt. Letztmals war in Lyss 2009 das Frauenrennen derart stark besetzt, als die Berner Rundfahrt noch zum Weltcup zählte. Zudem bleibt das beliebte Rennen im Berner Seeland seiner langjährigen Tradition treu und bietet sämtlichen Kategorien eine Startmöglichkeit an. (mdy)   Mehr...


Niklas Temperli vom Team Gadola Wetzikon / VC Hittnau gewinnt das 1. RMVZOL-Kriterium in Hinwil / Rennen Nr. 5 vor Til Steiger und Manuel Boog – Nicole Hanselmann gewinnt bei den Frauen, Philipp Diaz bei den U17 und Dario Lillo bei den Schülern

Sieger-Trio Kat. Open -  RMVZOL-Verbandsrennen, 2. Til Steiger (links), 1. Niklas Temperli (Mitte), 3. Manuel Boog (rechts) - Foto: Werner Jacobs Sieger-Trio Kat. Open - RMVZOL-Verbandsrennen, 2. Til Steiger (links), 1. Niklas Temperli (Mitte), 3. Manuel Boog (rechts) - Foto: Werner Jacobs

21.05.2016 04:43:07  Das 5. RMVZOL-Verbandsrennen wurde als 1. Kriterium auf der Panzerpiste von Hinwil wieder bei schönem Wetter durchgeführt. Im Hauptrennen konnte der Hittnauer Junior Niklas Temperli vom Team Gadola-Wetzikon/VC Hittnau von Anfang an am meisten Punkte sammeln, gewann die ersten zwei und die dritte Wertung und erzielte am Schluss mit 28 Punkten einen Zwei-Punkte-Vorsprung vor Til Steiger, Team Gadola-Wetzikon/RV Wetzikon, welcher mit dem Sieg der Schlusswertung auf 26 Punkte kam. Dritter wurde der Hittnauer Manuel Boog vom Team Tower Sports mit 16 Wertungspunkte vor Patrick Bachofner und Michael Wildhaber. Bei den Frauen gewann Nicole Hanselmann vor Alessia Bisig. Im Rennen der U17/Anfänger gewann Philipp Diaz vom Team Gadola-Wetzikon/VC Hittnau mit 24 Wertungspunkten vor Manuel Behringer/VC Meilen mit 16 Punkten und Felix Stehli Team Gadola-Wetzikon/RV Wetzikon mit 10 Punkten. Bei den Schülern gewann Dario Lillo vom VC Eschenbach-Hakle vor Damian Egli und Cyrill Rüegg.   Mehr...


Brugger Abendrennen in die 50. Saison gestartet - Fabian Lienhard gewinnt das 555. Rennen

20.05.2016 08:00:00 Mit einem «Schnapszahl-Rennen», nämlich der 555. Prüfung, starteten die Brugger Abendrennen in die 50. Saison. Nach 60 Runden holte sich Fabian Lienhard (Steinmaur), der Schweizermeister der Kategorie «Elite national», den Sieg. Waren in früheren Jahren die Auftaktrennen eher langsam, wurde zu Beginn der Jubiläumssaison mächtig Gas gegeben. Kaum hatten Edwin Rudolf und Max Keller, die beim ersten Rennen der Jubiläumssaison anwesenden Gründerväter der Brugger Abendrennen, den Startschuss gegeben, ging eine Zehnerspitze auf Rundenjagd. Kurz vor Rennhälfte wurde dieser Vorstoss belohnt und den Spitzenfahrern gelang die Überrundung des Feldes. Auch über den Sieger des Auftaktrennens gab es zu diesem Zeitpunkt bereits keine Zweifel mehr. Fabian Lienhard, der am Pfingstmontag in Merdingen in Süddeutschland eine internationale Prüfung gewonnen hatte, hatte in den grossen Wertungen die Nase vorne und lag punktemässig bereits so klar in Front, dass ihn nur noch ein Sturz am Sieg hätte hindern können. Lienhard vermochte zudem nochmals aufzudrehen und ging im letzten Renndrittel nochmals in die Offensive.  Mit seinem Clubkollegen Lukas Müller und dem unverwüstlichen Christian Weber (Spreitenbach), der 2013 die Saisonwertung in Brugg gewonnen hatte, wagte er einen weiteren Vorstoss. Diesem hatten die Gegner nichts mehr entgegen zu setzen. Dem Spitzen-Trio gelang die Überrundung des Feldes zwar nicht mehr. Aber Lienhard, Müller und Weber wurden nicht mehr gestellt, sondern mit den drei ersten Plätzen des ersten Rennens der 50. Saison für ihren Unternehmungsgeist belohnt.   Mehr...



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