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Mountainbike

28. Grand Raid Verbier-Grimentz – Italienischer Doppelsieg durch Porro vor Ragnoli – Lukas Flückiger nach Sturz als vierter bester Schweizer

Das 28. Grand Raid Mountain Bikerennen über 125 km und 5025 m Höhen- differenz von Verbier nach Grimentz in den Walliser Alpen endete mit einem Italienischen Doppelsieg, dem ersten Triumpf eines Italienersin der Geschichte dieses Grossanlasses durch den 29 jährigen Samuele Porro aus der Provinz Como vor Juri Ragnoli. Der zweifache italienische Marathon Meister sowie Cross Country U 23 Meister von 2010 Porro liess auf der Schluss Abfahrt vom Pas de Lona ( 2787 m.ü. Meer) seinen Landsmann Juri Ragnoli nach einem Plattfuss nach Grimentz hinunter noch um über vier Minuten stehen. Der MTB Cross Country Vice-Weltmeister von 2012 der BernerLukas Flückiger gehörte zu den Pechvögel des Tages. Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr bei seiner Grand Raid Premiere hinter dem fünffachen Sieger Urs Huber stürzte der BMC Profi Flückiger in aussichtsreicher Position in Mandelon, und musste so die drei ersten Porro, Ragnoli und den Deutschen Simon Stiebjahn endgültig ziehen lassen.“ Ich wollte nach meinem zweiten Platz im Vorjahr hier gewinnen. Der Sturz bei dem ich mich an den Rippen, der Hand und am Knie verletzte brachte mich aber total aus dem Konzept. Jetzt hoffe ich nur dass ich mich bis zum Weltcup Finale in Val di Sole,It und der Weltmeisterschaft in Cairns in Australien wieder erholen kann.“ sagte Lukas Flückiger, etwas enttäuschtam Ende des Festzeltes, durch das die Rennfahrer fahren mussten. LukasFlückiger wurde dabei vom BMC Mountain Bike Team Chef Alexandre Moosbetreut, der das Grand Raid selber zwei Mal gewonnen hatte. Der Gewinner der zwei ersten Austragungen war übrigens der Bieler Nicolas Siegenthaler,der heutige Trainer des fünffachen Weltmeisters und OlympiasiegerNino Schurter. Noch grösseres Pech als Lukas Flückiger hatte allerdings der Aargauer Marathonspezialist Urs Huber, der alsoffizieller Botschafter des Grand Raid gerne zum sechsten Male an seinem Lieblingsevent triumpfiert hätte. Nach einem Sturz in der Abfahrt vonMandelon nach Evolene musste der Rekordgewinner des Grand Raid mit einem Schlüsselbeinbruch ins Spital eingeliefert werden. Der Siegriswiler Altmeister Christoph Sauser, der jetzt seinen Wohnsitz nach Yvorne VD verlegt hat kam als sechstbester Schweizer als Gesamt Zehnter ins Ziel. Bei den Frauen triumpfierte die Walliserin Florence Darbellay aus Martigny beiihrem Heimrennen zum ersten Male im Hauptrennen über 125 Kilometer. Darbellay verwies dabei Cornelia Hug aus Unterlangenegg BE um 3:22 Min.und dieDeutsche Bettina Janas mit 14:29 Min. Vorsprung auf die Ehrenplätze.Mitder 28. Auflage des Grand Raid, das zum ersten Male im WestschweizerFernsehen (RTS) live übertragen wurde war auch OK-Präsident Jean-PierreFournier, der auf die Mitarbeit von über 600 Helfer zählen konnte sehr zufrieden. Jean-Pierre Fournier war früher viele Jahre Nationaltrainerbeim Schweizer Skiverband(Swiss Ski) gewesen und wurde 1987 als direkter Nachfolger des Radsport Experten Paul Köchli als Schweizer Trainer des Jahres gewählt. (mdy)

Lukas Flückiger als bester Schweizer auf Platz 4 – Foto: Christian Staehli, Martigny

Sieger  Samuele Porro  aus Como / Italien – Fotos: Christian Staehli

Resultate: 28.Grand Raid Verbier -Grimentz über 125 km und über 5025 m Steigung.

Männer Elite Overall:

1. Samuele Porro ( It) 6:07:54.
2. Juri Ragnoli (It) 4:08 zurück.
3. Simon Stiebjahn (De) 10:12.
4. Lukas Flückiger (Wynigen BE)13:40.
5. Adrien Chenaux (Fribourg) 14:54.
6. Markus Bauer (De) 16:55.
7. Konny Looser (Hinwil ZH )18:23.
8. Oliver Zurbrügg (Wilderswil ) 21:04.
9. Arnaud Rapillard (Conthey VS ) 23:10.
10. Christoph Sauser (Yvorne VD) 25:07.

Frauensiegerin Florence Darbellay am Ziel  – Foto: Christian Staehli, Martigny

Frauen Elite:
1. Florence Darbellay (Martigny) 8:00:19,2.
2.CorneliaHug (Unterlangenegg ) 3:22 zurück.
3.Bettina Janas (De) 14:29.

Alle Bilder: Christian Staehli, Martigny  – Titelbild: Passage Croix de Cœur:(2000m) Spitze tauchte aus dem Nebel heraus / N°. 1 Urs Huber  – Foto: Christian Staehli

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